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Baeke Stapel271218Die aktuelle Ausgabe:

BĂ„KE Courier Nr. 12/2018 vom 27. November 2018.

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Zehlendorf und Dahlem als Erfinderzentren

Der Heimatverein Zehlendorf zeigt eine neue Sonderausstellung


ZEHLENDORF. Professor Klaus-Peter Laschinsky strahlte. Er konnte dem Wunsch seines alten Kollegen, Benno Carus, entsprechen, der seit Jahren eine Ausstellung von Erfindungen aus Zehlendorf und Dahlem plante.

„Wir haben oft darüber gesprochen, was man zeigen könnte. Nun haben zwei Museumsmitarbeiter und ich quasi ihm zu Ehren innerhalb eines halben Jahres ein paar Exponate zusammentragen können“, erzählte Laschinsky bescheiden gegenüber BÄKE Courier.

Carus, langjähriger Chronist Zehlendorfs und Kustos des örtlichen Heimatmuseums, war im Januar 2014 im Alter von 65 Jahren verstorben. Am Abend des 10. März 2016 konnte Laschinsky die Sonderausstellung „Zehlendorfer Innovationen“ bei Brezeln und Wein im Kreise von 20 Interessierten eröffnen.

Die Darstellung beginnt im Zeitalter der Aufklärung, als Johannes Kunckel (1630-1703) um 1680 auf der Pfaueninsel für den Großen Kurfürst die Produktion des „Rubinglases“ zum „Goldrubinglas“ verfeinerte. Dieses rote, edle Glas wurde vorwiegend für Kirchenfenster entwickelt und galt als Vorzeigeprodukt. Im Heimatmuseum ist eine dunkle Vase aus diesem Material zu sehen.

Spannend ist die Tatsache, dass zwei Technologien, die über den Ausgang des II. Weltkrieges entschieden, ebenfalls aus der Region stammen: Zunächst natürlich die Kernspaltung, die Otto Hahn (1879-1968) im Dezember 1938 im damaligen „Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie“ in Dahlem gelang. Die Technik ermöglichte im Nachhinein die Kernwaffen, mit denen die USA Japan 1945 zur Kapitulation zwangen. Ein Nachbau von Hahns Versuchsanordnung konnte ausgeliehen werden.

Des Weiteren wird Arthur Scherbius (1878-1929) genannt, der ab 1920 von seiner Wannseer Firma aus Heizkissen verkaufte. Diese hatte er aus gekauften Patenten auf Thermostaten entwickelt. Weltbedeutung errang er allerdings durch eine andere Erfindung, die „ENIGMA“-Chiffriermaschine, mit der die Nazis Kriegsmanöver verschlüsselten. Der Film „Enigma – Das Geheimnis“ von 2001 zeigt die Entzifferung der Codes durch die Briten, mit denen sich die Alliierten entscheidende Vorteile im Krieg verschafften. „Wir konnten leider keine solche Maschine bekommen“, musste Laschinsky zugeben. „Die letzten beiden Exemplare sind in Dresden und München und wurden uns nicht zur Verfügung gestellt.“ Die Besucher können durch ein Foto einen Eindruck gewinnen.

Die kostenfreie Ausstellung, die noch bis zum 15. Juli zu sehen sein wird, schließt elegant mit einem Blick in Gegenwart und Zukunft: Zum einen wird die Dahlemer Mologen AG vorgestellt, in der bereits jetzt biotechnologisch neue Krebstherapien entwickelt werden. Und zum anderen wird das geplante Technologie- und Gründungszentrum „FUBIC“ nahe der Freien Universität Berlin gezeigt, in dem rund 600 Mitarbeiter neue Wege der Informatik, Chemie und Medizin entdecken sollen. So wird Zehlendorf-Dahlem auch weiterhin ein Erfinder-Standort bleiben. Conrad Wilitzki

 

Bild: CW

 

Ressort: Bildung, Kultur

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