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BÄKE Courier Nr. 05/2018 vom 02. Mai 2018.

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„Kleine Augenweide“ bekommt Gesellschaft

Bauvorhaben am Ruhlsdorfer Platz startete

 

TELTOW. Auf alten Fotos ist gut zu erkennen, dass der Ruhlsdorfer Platz früher eindrucksvoll von zumeist zweigeschossigen Bürgerhäusern eingerahmt war, von denen jedoch ein Großteil bei Kriegsende zerstört wurde.

Abriss und Bausünden zu DDR-Zeiten taten ein Übriges, um das ursprüngliche Gesicht des Platzes und seiner Umgebung zu verändern. Spätestens mit Sanierungsbeginn der Altstadt Mitte der 1990er Jahre, richtete sich das Augenmerk wieder auf den Erhalt noch vorhandener Bausubstanz. Ein gelungenes Beispiel der jüngsten Zeit ist das Wohn- und Geschäftshaus Berliner Str. 4, das 2016 fertiggestellt, einen Glanzpunkt in die Umgebung setzte. Nun erhält es zunächst linkerhand Gesellschaft. Nach Beendigung der Abrissarbeiten am Flachbau, der als Standort von Brillen-Läden Tradition hatte, wird dort ebenfalls ein Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossig mit Dachausbau, entstehen. Bauherr ist der Architekt Sinan Parmakerli, der das Grundstück vor einigen Jahren vom Bund erwarb. Der Diplom-Ingenieur arbeitet seit 1997 in seinem Büro in Kleinmachnow und hat in der Region Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf mehrere Projekte realisiert, wie etwa gegenwärtig den Umbau des Objekts Bäkemühle für private Nutzung. Zwar gehört zu seinem Leistungsspektrum das Entwerfen und Planen gewerblicher, öffentlicher und privater Projekte mit dem Schwerpunkt im Bereich Bauten für soziale Einrichtungen, doch reizte ihn die Möglichkeit, an zentraler Stelle in der Teltower Altstadt einen Akzent zu setzen.
Gebaut wird auf alten Fundamenten, wenn diese freigelegt sind. Dann steht auch ein Besuch seitens der Bodendenkmalspflege an, die nach Spuren der frühen Geschichte Teltows suchen wird. Trotzdem soll eine Bauzeit von 12 Monate ausreichen und das Gebäude im kommenden Frühling fertiggestellt sein. Parterre stehen dann etwa 150 Quadratmeter Gewerbefläche zur Vermietung sowie im Obergeschoss und Dach jeweils eine 70 Quadratmeter große Wohnungen. Auf dem Gelände hinter dem Haus könnten Flachbauten mit diversen Nutzungsmöglichkeiten entstehen, außerdem sind dort PKW-Stellplätze vorgesehen.
Für eine der Wohnungen hat bereits eine Fachärztin zur Einrichtung einer Praxis Interesse angemeldet. Für die Nutzung der Gewerbefläche in bester Lage könnte sich der Bauherr durchaus eine gastronomische Einrichtung vorstellen, ebenso ein Ladengeschäft mit attraktivem Angebot. Daran mangele es im Umfeld doch sehr. Um Einheimische und Besucher zu einem Bummel durch die Altstadt zu verlocken, müsse in dieser Richtung noch einiges getan werden. Dazu will Architekt Sinan Parmakerli mit dem neuen Wohn- und Geschäftshaus nicht nur optisch beitragen.  Manuela Kuhlbrodt

 

Foto: MCK

 

Ressort: Regionales

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