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Baeke Stapel071117Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 17/2017 vom 07. November 2017.

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Interesse ja, aber kein Geld

Regionalparks um Berlin kommen nicht voran

 

BERLIN/TELTOW. Heute endet eine Ausstellung im Berliner Abgeordnetenhaus über die acht „Regionalparks“ rund um die Hauptstadt. Für deren Aufbau haben sich die Länder Brandenburg und Berlin vor rund 20 Jahren entschieden. Passiert ist seitdem nicht viel, findet die Vorsitzende der "Interessengemeinschaft Der Teltow", Christine Dunkel.

Der einzige wirklich florierende Park sei die „Barnimer Feldmark“, weil dieser eng mit dem dortigen Naturpark Barnim verflochten ist.
Der hiesige „Teltowpark“ liegt zwischen den Parks „Potsdamer Havelseen“ und „Flutgrabenaue“ und erstreckt sich von Süd-Berlin bis nach Ludwigsfelde. Er wurde 1998 im „Landesentwicklungsplan für den engeren Verflechtungsraum“ mitgeplant und soll wie andere Regionalparks auch den Tagestourismus stärken, helfen, regionale Produkte zu vermarkten und die Kulturlandschaft schützen – in seinem Falle die ehemaligen Rieselfelder. Geld und Mitarbeit gibt es dafür nicht von den Ländern. Die sind auch im Gegensatz zu den Naturparks gar nicht im Regionalparkkonzept vorgesehen. Stattdessen sollen die Bürger Projekte selbst initiieren, organisieren und finanzielle Mittel dafür einwerben. „Das ist kein Konzept und natürlich langfristig zum Scheitern verurteilt“, stellt Dunkel fest.
Die Stahnsdorferin hat im September 2007 mit anderen Engagierten die „Großbeerener Erklärung“ unterschrieben. „Unsere damaligen Forderungen sind nach wie vor aktuell: Wir Engagierten und unsere Kommunen brauchen Mittel und Förderprogramme von den Ländern.“
Nicht dass Dunkel und ihr Verein nicht aktiv gewesen wären: Sie organisierten Radtouren,  etwa auf der Regionalparkroute um Berlin, versuchten die Jakobswege zwischen Erkner und Belzig voranzubringen, arbeiten bis heute die Landschaft historisch auf und beteiligen sich am Kirschblütenfest. „Doch derlei ehrenamtliches Engagement läuft sich irgendwann tot ohne Unterstützung“, stellt Dunkel fest. So würden Potentiale wie die Vorschläge für eine Teltowkanalaue als eine durchgehende Wegeverbindung von Berlin bis Potsdam oder die Rieselfelder in unserer Region kaum genutzt. Die Hilfe der Kommunen sei mau. Zudem liegt der Teltowpark auf dem Gebiet gleich zweier Landkreise, Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming, womit die Zuständigkeit und Abstimmung von Projekten schwierig bleibt.
Dunkel will sich ab Ende April nochmals mit anderen Regionalparkleitungen wie etwa mit der „Barnimer Feldmark“ austauschen, um möglichst gemeinsam eine Konzeptänderung voran zu bringen. Conrad Wilitzki

 

Bildquelle: 2. gemeinsamer Raumordnungsbericht Berlin-Brandenburg 2004.

 

Ressort: Umwelt, Natur, Politik

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