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Baeke Stapel200617Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 10/2017 vom 20. Juni 2017.

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Interesse ja, aber kein Geld

Regionalparks um Berlin kommen nicht voran

 

BERLIN/TELTOW. Heute endet eine Ausstellung im Berliner Abgeordnetenhaus über die acht „Regionalparks“ rund um die Hauptstadt. Für deren Aufbau haben sich die Länder Brandenburg und Berlin vor rund 20 Jahren entschieden. Passiert ist seitdem nicht viel, findet die Vorsitzende der "Interessengemeinschaft Der Teltow", Christine Dunkel.

Der einzige wirklich florierende Park sei die „Barnimer Feldmark“, weil dieser eng mit dem dortigen Naturpark Barnim verflochten ist.
Der hiesige „Teltowpark“ liegt zwischen den Parks „Potsdamer Havelseen“ und „Flutgrabenaue“ und erstreckt sich von Süd-Berlin bis nach Ludwigsfelde. Er wurde 1998 im „Landesentwicklungsplan für den engeren Verflechtungsraum“ mitgeplant und soll wie andere Regionalparks auch den Tagestourismus stärken, helfen, regionale Produkte zu vermarkten und die Kulturlandschaft schützen – in seinem Falle die ehemaligen Rieselfelder. Geld und Mitarbeit gibt es dafür nicht von den Ländern. Die sind auch im Gegensatz zu den Naturparks gar nicht im Regionalparkkonzept vorgesehen. Stattdessen sollen die Bürger Projekte selbst initiieren, organisieren und finanzielle Mittel dafür einwerben. „Das ist kein Konzept und natürlich langfristig zum Scheitern verurteilt“, stellt Dunkel fest.
Die Stahnsdorferin hat im September 2007 mit anderen Engagierten die „Großbeerener Erklärung“ unterschrieben. „Unsere damaligen Forderungen sind nach wie vor aktuell: Wir Engagierten und unsere Kommunen brauchen Mittel und Förderprogramme von den Ländern.“
Nicht dass Dunkel und ihr Verein nicht aktiv gewesen wären: Sie organisierten Radtouren,  etwa auf der Regionalparkroute um Berlin, versuchten die Jakobswege zwischen Erkner und Belzig voranzubringen, arbeiten bis heute die Landschaft historisch auf und beteiligen sich am Kirschblütenfest. „Doch derlei ehrenamtliches Engagement läuft sich irgendwann tot ohne Unterstützung“, stellt Dunkel fest. So würden Potentiale wie die Vorschläge für eine Teltowkanalaue als eine durchgehende Wegeverbindung von Berlin bis Potsdam oder die Rieselfelder in unserer Region kaum genutzt. Die Hilfe der Kommunen sei mau. Zudem liegt der Teltowpark auf dem Gebiet gleich zweier Landkreise, Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming, womit die Zuständigkeit und Abstimmung von Projekten schwierig bleibt.
Dunkel will sich ab Ende April nochmals mit anderen Regionalparkleitungen wie etwa mit der „Barnimer Feldmark“ austauschen, um möglichst gemeinsam eine Konzeptänderung voran zu bringen. Conrad Wilitzki

 

Bildquelle: 2. gemeinsamer Raumordnungsbericht Berlin-Brandenburg 2004.

 

Ressort: Umwelt, Natur, Politik

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  • Viel los im Freibad

    Weitere Sanierung, Klimaschutz-Modellprojekt und Kulturangebote

     

    KLEINMACHNOW. Im Freibad tut sich was – die grüne Oase ist nicht nur bei Bade- und Schwimmfreunden ein gefragter Treffpunkt, auch Sommerkino, eine Theater-Premiere und die Einführung eines Klimaschutz-Modellprojektes freuen den Geschäftsführer Markus Schmidt beim Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen in der einmaligen Anlage in den Kiebitzbergen.

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  • Bürgermeisterkandidaten auf dem Prüfstand

    Podiumsdiskussion zu Fragen, die Senioren bewegen

     

    TELTOW.  Es ist eine gute Tradition der Akademie 2. Lebenshälfte, sich im Rahmen ihres Angebotssegments „Politische Bildung“ mit Themen der europäischen oder der regionalen Politik zu befassen.

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  • Tolle Kulturnacht

    An acht Spielstätten feierten elf Veranstalter bei sommerlichem Wetter mit ihren Gästen

     

    KLEINMACHNOW. Eine bestens gelaunte junge Sommerausflüglerin in altmodischer Kleidung mit Schmetterlingsfänger auf dem Zehlendorfer Damm – die Passanten freuten sich und die Besucher der 5. Langen Nacht kamen später voll auf ihre Kosten.

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  • Gemeinsam für mehr Bürger-Sicherheit

    Wachsame Nachbarn, Polizei und Kommune gegen Diebe und Einbrecher

     

    TELTOW. In Vorbereitung des Teltower Sicherheitstags „SEI DIR SICHER“, der am 24. Juni von 11 bis 17 Uhr auf dem Marktplatz in der Altstadt stattfinden wird, lud Bürgermeister Thomas Schmidt – aus gutem Grund - zu einer Pressekonferenz an einen ganz besonderen Ort ein.

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  • Knappe Mehrheiten

    Wohnbebauung, Bauhof-Fusion und Altanschließer in der Gemeindevertretung

     

    KLEINMACHNOW. Ein überraschendes Geburtstagsständchen schmetterte der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Maximilian Tauscher (CDU) für die SPD-Abgeordnete Martina Dettke und sorgte damit trotz schwieriger Themen für Heiterkeit.

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  • Neue Ausstellung im Kamerun Haus

    Dorf-Prinzen wollen gemeinsam ihre Volkskultur bewahren

     

    STEGLITZ. Seine Majestät, der umtriebige Prinz der kamerunischen Kommune Bangoua, Debangoua Legrand Tchatchouang, lud am Abend des 17. Juni zu einer Ausstellungseröffnung in sein Büro, das Kamerun Haus Berlin (siehe BC, 4/17). Im Kreis von Freunden und Familie stellte er Afrikainteressierten kulturelle Werke aus den 10 Regionen seiner Heimat vor.

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  • Verflixt und zugenäht

    Willy Koester ist seit acht Jahrzehnten gerne Schneider

     

    KLEINMACHNOW. Wenn einer seinen 92. Geburtstag feiert, dann hat er eine Menge zu erzählen. Wenn er darüber hinaus Willy Koester heißt und der älteste Schneidermeister der Handwerkskammern von Berlin und Brandenburg ist, dann ist es ein besonderer Stoff, aus dem die Erzählungen gewebt sind.

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