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Baeke Stapel040717Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 11/2017 vom 04. Juli 2017.

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Grabenloses Verlegen

Eine Baustelle, bei der die Technik den Spaten ersetzt

 

KLEINMACHNOW. Eine halbe Stunde auf das Trinkwasser aus der Leitung verzichtet, dann hängt der Hausanschluss an einem neuen Polyethylen-Rohr – die Technik macht‘s möglich. Für die Kunden und die Umwelt so störungsfrei wie möglich, möchte die Märkische Wasser- und Abwasser GmbH (MWA) das Trinkwasserleitungsnetz in unserer Region erneuern.

In Kleinmachnow ist bereits die Hälfte der Strecke geschafft. Aktuell bohren sich die Rohrleitungsbauer mit ihren Maschinen durch das Villenviertel und die Presse durfte dabei zuschauen und sich ein Bild von der Baustelle, der Technik und den unterirdischen Versorgungsleitungen machen. Denn viele denken, man sieht ja kaum jemanden arbeiten, passiert da überhaupt etwas? Ja, die Technik übernimmt die meiste Arbeit aber längst unsichtbar – und das schont die Umwelt.
Bevor die Bauarbeiten überhaupt losgehen, zeichnet Martin Guhn, der bei der MWA für Trinkwasserleitungen zuständige Ingenieur, einen Plan. „Jeder Baum, jede Zufahrt wird exakt eingetragen. Im Villenviertel im Teilabschnitt Medornstraße sind es nur 80 Hausanschlüsse, dafür aber viele alte Bäume“, erklärt der Planer die Lage. Und dann zeigt Wassermeister Jörg Rüdiger, wie der Plan in die Tat umgesetzt wird: „200 Meter Rohr ersetzen wir am Tag mit dem Berstlining-Verfahren unterirdisch, und zwar in drei Schritten.“ Die Hausanschlüsse werden zuerst in rund 1,5 Meter Tiefe freigelegt und an eine „fliegende“ oberirdische Notleitung angeschlossen. Die ausführende Firma Rohrbau Berlin-Brandenburg setzt die riesige mobile Bohrmaschine ein, die die rund 80 Zentimeter langen Stifte in die alten zugewachsenen Gussrohre treibt. Diese bersten im zweiten Schritt und machen Platz in der Trasse für das neue Kunststoffrohr, das von der anderen Seite kommt und reingezogen wird. Die Metallstifte können nacheinander raus genommen werden. Im dritten Schritt wird der Hausanschluss wieder angeschlossen. Die neuen Rohre werden übrigens fünf Tage lang mit Spülungen desinfiziert, bevor an der Baustelle die Arbeiten beendet sind.
Seit den 90er Jahren wird das Berst-Verfahren zur notwendigen Erneuerung der Trinkwasserleitungen angewendet. Die alten Guss-Rohre sind so zugewachsen, dass der Wassertransport erheblich leidet. Der Durchmesser der neuen Rohre ist zwar etwas geringer als der der alten Rohre, aber der Wasser-Verbrauch ist in den vergangenen Jahren auch gesunken. 10 bis 15 Zentimeter Durchmesser haben die Rohre in Wohngebieten wie in Kleinmachnow, in den großen Berliner Wohnvierteln liegen zum Vergleich im Durchschnitt 40 Zentimeter messende Rohre.
Einmal im Jahr werden Rohrspülungen fällig, die Wartung ist also denkbar unkompliziert. Mit speziellen Schweißgeräten werden zudem neue Rohre vor Ort absolut wasserundurchlässig miteinander verbunden. Die computergesteuerte Methode ist sehr sicher und ermöglicht den Ingenieuren, Rohrleitungen auch unter Straßenkreuzungen durchzuleiten. Glücklicherweise sind in TKS die Voraussetzungen für dieses behutsame Verfahren mit dem minimalen Aufbuddeln von Straßen durchweg gegeben. Dazu gehört, dass die Rohre mindestens anderthalb Meter tief liegen können – die Bürgersteige können sich dort durch den Bau nicht anheben. Gesine Michalsky

 

Foto: GM

 

Ressort: Regionales, Wirtschaft

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  • Bienen war das Wetter zu schlecht

    So wenig Honig wie in diesem Jahr wurde in TKS noch nicht gesammelt

     

    KLEINMACHNOW/REGION. Auch Bienen mögen Regengüsse, wie sie Ende Juni Anfang Juli herunterkamen, nicht. Fast wäre sogar der Tag der offenen Imkereien dem Wetter zum Opfer gefallen. Doch der Vorsitzende des regionalen Imkerverbandes, Bodo Wackrow, trotzte dem Wetter und am 1. Juli kamen einige interessierte Gäste in seine Imkerei am Teltowkanal in der Nähe der Schleuse.

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  • Sicherheitstag fand großen Zulauf

    Bürger informierten sich über Schutz vor Einbruchdiebstählen

     

    TELTOW. Für die Einbrecher ist es Routine: Mit wenigen Griffen haben sie die Terrassentür des neuen Eigenheims aufgehebelt. Der Weg ins Haus ist frei. Das Suchen nach Wertgegenständen dauert nur Minuten. Doch diesmal ziehen die Diebe fluchend, aber ohne Beute ab.

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  • „Paul“ und „Rasmus“ tobten sich aus

    Kameraden der Feuerwehr im Dauereinsatz

     

    TELTOW. Ein Wetter, bei dem man keinen Hund vor die Tür jagen würde, brachte uns der vergangene Monat. Nach Sturmtief Paul, das sich am 22. Juni auch in unserer Region austobte, folgte am 29. Juni Regentief Rasmus, das uns Dauerregen mit zeitweise sintflutartigen Niederschlägen bescherte.

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  • Vorwiegend praktisch

    TECCI 2017 an junge Forscher vergeben

     

    TELTOW. Eingebettet in den Treffpunkt Wirtschaft – innovativ, fand am 29. Juni im Ernst-von-Stubenrauch-Saal im Neuen Rathaus die Präsentation der Ergebnisse und die Preisverleihung TECCI 2017 statt.

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  • Grabenloses Verlegen

    Eine Baustelle, bei der die Technik den Spaten ersetzt

     

    KLEINMACHNOW. Eine halbe Stunde auf das Trinkwasser aus der Leitung verzichtet, dann hängt der Hausanschluss an einem neuen Polyethylen-Rohr – die Technik macht‘s möglich. Für die Kunden und die Umwelt so störungsfrei wie möglich, möchte die Märkische Wasser- und Abwasser GmbH (MWA) das Trinkwasserleitungsnetz in unserer Region erneuern.

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  • Masterplan für den neuen Kiez

    Neues Wohngebiet wartet auf Baustart

     

    LICHTERFELDE. Günstige Wohnungen werden auch in der Hauptstadt knapp. Das gilt besonders für den reichen Bezirk Steglitz-Zehlendorf, in dem der durchschnittliche Quadratmeterpreis inzwischen bei 11 Euro liegt. In Lichterfelde, mit rund 10 Euro, wird seit Jahren um ein geplantes, neues Wohngebiet gestritten (siehe BC 12/16).

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  • Werder feiert mit „Glasperlenspiel“ und Festumzug

    1317: Erste urkundliche Erwähnungen zu Fischereirechten

     

    WERDER. Mit ihrer auf einer Havel-Insel gelegenen Altstadt und ihren Höhenzügen ist die Stadt Werder immer einen Ausflug wert – und in diesem Sommer kann man die Stadt beim Festprogramm zu ihrer 700-Jahr-Feier sogar auf ganz neue Art kennenlernen.

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