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BÄKE Courier Nr. 05/2018 vom 02. Mai 2018.

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Sicherheitstag fand großen Zulauf

Bürger informierten sich über Schutz vor Einbruchdiebstählen

 

TELTOW. Für die Einbrecher ist es Routine: Mit wenigen Griffen haben sie die Terrassentür des neuen Eigenheims aufgehebelt. Der Weg ins Haus ist frei. Das Suchen nach Wertgegenständen dauert nur Minuten. Doch diesmal ziehen die Diebe fluchend, aber ohne Beute ab.

Auf dem vorgefundenen Laptop und anderen wertvollen Gegenständen prangt ein Siegel, vor dem sie zurückscheuen, wie der Teufel vorm Weihwasser...
In diesem Fall waren Wertsachen mit künstlicher DNA gesichert worden, einem von Privathaushalten noch viel zu wenig genutzten Mittel zum wirksamen Schutz persönlichen Eigentums.
Viel besser ist es jedoch, wenn Einbrecher gar nicht erst ins Haus gelangen. Was getan werden kann, um es ihnen so schwer wie möglich zu machen, war Hauptanliegen des Teltower Sicherheitstags „SEI DIR SICHER“ am 24. Juni auf und rund um dem Marktplatz in der Altstadt. Dazu zeigten an fast 50 Ständen Firmen für Sicherungstechnik, Schlüsseldienste und Wachschutz ihr Leistungsspektrum. Neben den Informationen über Sicherheitstüren und -verglasungen, Alarmanlagen und Videoüberwachungstechnik konnten Besucher sich von Jochen Knuth, Vertreter der Firma Selekta DNA™ Technology, den Einsatz der künstlichen DNA erklären lassen.
„Wir haben von dieser Möglichkeit schon gehört, dachten aber nicht, dass es auch etwas für uns sein könnte“, sagte ein Ehepaar aus Seehof nach dem Gespräch.
Im Bürgerhaus und im Stubenrauchsaal hielten Fachleute Vorträge über die Sicherung von Heim und Wohnung. Viele Fragen gab es an Polizeihauptkommissar Alexander Gehl nach seinem Vortrag zum Thema „Welchen Weg gehen die Einbrecher?“, in dem aufgezeigt wurde, wie schnell eine scheinbar sichere Tür aufgehebelt werden kann. Das Haus mit Technik auszustatten, sei eine bewährte Methode zum Schutz, doch nütze eine Alarmanlage wenig, wenn niemand im Haus sei. Durch wachsame Nachbarn seien jedoch schon viele Einbrüche im Versuch steckengeblieben.
Von der Vielfältigkeit der Informationen am Sicherheitstag begeistert, äußerte sich ein Ehepaar aus der Nuthestraße, deren Wohnung mit Balkon im Parterre liegt. Sie hätten wertvolle Tipps bekommen, um sich daheim sicherer zu fühlen. Dazu zählt nicht zuletzt das Angebot, einem Termin mit dem Präventionsbeauftragten zu vereinbaren, bei dem er sich Haus oder Wohnung nach möglichen Schwachstellen ansieht. Dieser Service ist kostenlos. Terminanfragen können per Mail unter alexander.gehl(at)polizei.brandenburg.de gestellt werden.
Schlange standen Bürger mit ihren Drahteseln vor den beiden Ständen, an denen die Polizei Fahrradcodierungen vornahm. Auch der Stand, an dem Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Teltow Gegrilltes anboten, erfreute sich großer Beliebtheit und für den guten Ton sorgten Vertreter des Landespolizeiorchesters Brandenburg.
Konzipiert war die Veranstaltung als Familientag. So kamen auch die Jüngsten nicht zu kurz. „Wir sind hergekommen, weil die Kinder die Feuerwehr- und Polizeiautos sehen wollten“, verriet eine junge Mutter, die aufmerksam eine Demonstration der Feuerwehr zu Fettbränden und Staubexplosionen verfolgte. „Besonders gefallen hat ihnen auch der Einsatz des Fährtenhundes.“
Außerdem bot die Stadtbibliothek eine Kinderbüchertauschbörse an und die Kleinen wurden in das Stück „Die drei kleinen Schweinchen“ einbezogen.
Eine hervorragend organisierte, beispielhafte Veranstaltung mit einem großen Informationsspektrum, lautete das Resümee von Ausstellern, Polizei und Besuchern am Ende des Sicherheitstages. Manuela Kuhlbrodt

 

Foto: MCK

 

Ressort: Regionales, Wirtschaft

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