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BÄKE Courier Nr. 05/2018 vom 02. Mai 2018.

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Bienen war das Wetter zu schlecht

So wenig Honig wie in diesem Jahr wurde in TKS noch nicht gesammelt

 

KLEINMACHNOW/REGION. Auch Bienen mögen Regengüsse, wie sie Ende Juni Anfang Juli herunterkamen, nicht. Fast wäre sogar der Tag der offenen Imkereien dem Wetter zum Opfer gefallen. Doch der Vorsitzende des regionalen Imkerverbandes, Bodo Wackrow, trotzte dem Wetter und am 1. Juli kamen einige interessierte Gäste in seine Imkerei am Teltowkanal in der Nähe der Schleuse.

Enttäuschen musste der erfahrene und engagierte Kleinmachnower Imker allerdings alle, die bei ihm seine Produkte erstehen wollten. „In diesem Jahr ist die Ernte extrem schlecht, deswegen kann ich zurzeit keinen Honig verkaufen“, erklärte er. Und leider sieht es bei allen Imkern im Verbandsgebiet ähnlich aus: „So ein schlechtes Jahr für die Nektar sammelnden Bienen haben wir noch nicht erlebt“, fasste Bodo Wackrow die Stimmung zusammen. Die Nachricht über das vermehrte Bienensterben im Winter tat ihr übriges.
Dabei hat der Bienenfreund seine Völker gut über den Winter gebracht, auch mehrere, die am Rathaus vor dem Bürgermeisterbüro zuhause sind. Die Gemeinde lobt er für ihr bienenfreundliches Verhalten. „Die Gemeinde ist ein Vorbild. Der Gedanke für die Biene ist da“, ist sich der Fachmann sicher. Warum die Honigernte trotzdem so miserabel ausfällt? Bodo Wackrow erklärt es mit dem Wetter: „Die Bienen konnten nicht raus, weil das Wetter in diesem Jahr extrem wechselhaft war. Die Königinnen fliegen sonst etwa zehn Tage herum, bis die Drohnen sie begattet haben, in diesem Jahr musste er vier Wochen auf ihre Rückkehr warten und viele kamen gar nicht zurück.
Der Aufbau neuer Völker leidet also. Zudem brauchen die fleißigen Insekten eine Lufttemperatur von mindestens 10 Grad, und die ließ im Frühjahr zu lange auf sich warten. Mitte Juli ist das Nektarsammeln schon wieder vorbei und die Saison für die Imker beendet. Nun beginnt die intensive Pflege der Völker, damit die über eine Milbe sich verbreitenden Viren keine Verluste verursachen. Zum Glück widmen sich im Verband von Bodo Wackrow immer mehr Liebhaber der Hobby-Bienenzucht. Sie tragen dazu bei, dass die Vielfalt in der Natur erhalten bleibt. Ganz besonders stolz ist man im Verein darüber, dass viele junge Frauen neu einsteigen in die Imkerei.
Und auch der Einsatz für den Erhalt der Robinien im Bannwald habe sich gelohnt. Man sollte Robinien schon deswegen nicht fällen, weil sie sich dann über die Wurzeln noch stärker verbreiten. Vier Kilo Nektar sammeln seine Bienen an einem Tag nur an Robinien. Und der daraus gewonnene Honig darf als Akazienhonig bezeichnet werden. Insbesondere diese nicht heimische Baumart wurde im Frühjahr zur Pflege des Bannwaldes stark reduziert, aber keine Sorge: Es stehen immer noch viele dieser Frühblüher. Gesine Michalsky

 

Foto: GM

 

Ressort: Regionales

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