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BÄKE Courier Nr. 04/2018 vom 27. März 2018.

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Die Nutzung des „Bierpinsels“ lässt auf sich warten

Besucher beim „Runden Tisch“ fordern Belebung der Schlossstraße

 

STEGLITZ. Rund 50 Interessierte kamen am Abend des 25. Januar in den Veranstaltungsraum der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek. Der „Runde Tisch“, der seit Jahren die Entwicklung des ehemaligen „Turmrestaurants Steglitz“ (berlinerisch: „Bierpinsel“) begleitet, wurde an diesem Abend zu einer reinen Informationsveranstaltung:

Der Geschäftsführer der „Schlossturm GmbH“, Axel Bering, beantwortete die zahlreichen Publikumsfragen.

Die Bezirksstadträtin für die Abteilung Immobilien, Umwelt und Tiefbau, Maren Schellenberg (GRÜNE) war derzeit beim Hochbau-Ausschuss und ließ sich von ihrer Kollegin, Petra Margraf, vertreten, die Bering unterstützte.
Dieser stellte die Lage des Gebäudes folgendermaßen dar: Dass es vom Auktionshaus Sotheby’s für 3,2 Millionen Euro verkauft wird (siehe BC 15/17), hält Bering für „unrealistisch“. Nun, da der jahrelange Streit mit der ERGO Versicherung aufgrund des Wasserschadens im Winter 2009/2010 weitgehend beendet ist, müssten einige rechtliche Rahmenbedingungen beachtet werden: Da nur knapp über 10 Prozent der Außenfassade in Mitleidenschaft gezogen war, liege es am Gesetzgeber, ob die Energieeinsparverordnung gelte. Zudem müsse der Brandschutz gewährleistet werden, was bei dem denkmalgeschützten „Bierpinsel“ nicht so leicht vonstatten ginge. So wird es wohl noch über drei Jahre dauern, bis er wieder in Betrieb genommen wird.
Dessen momentane einzige Einnahmequelle seien ein paar Mobilfunkantennen auf dem Dach. Weil Restaurantbetriebe allein den „Bierpinsel“ in Zukunft nicht tragen könnten, plant Bering, zusätzlich Gewerbefläche für Startups oder ein „Kapselhotel“ in den unteren Stockwerken einzurichten. Auch eine zusätzliche „Skybar“ auf dem Dach könne er sich vorstellen.
Die 1.200 Quadratmeter Nutzfläche wecken Begehrlichkeiten der Kulturschaffenden. So wünschte sich die Vorsitzende des „KUNST.RAUM.STEGLITZ“, Stephani Bahlecke, Ausstellungen und Kleinkunst im Gebäude, wofür sich Bering offen zeigte – als Zusatz zu seinem Konzept. Er stimmte Berlinern zu, die anmerkten, dass die Schlossstraße abends ab 20 Uhr „tot“ sei. Da die BVG plane, den U-Bahnzugang auf dem Platz vor dem Bierpinsel zu deckeln, überlege er, dortige Fläche für das Turmgewerbe anzumieten. Conrad Wilitzki

 

Foto: CW

 

Ressort: Regionales, Kultur, Wirtschaft

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