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Museumsinitiative plant für 2018 keine Ausstellung

Zum Hundertjährigen könnte ein Museum öffnen/Viele Fragen noch nicht geklärt

 

KLEINMACHNOW. Gäbe es eine To-do-Liste für Kleinmachnow, dann stünde für 2018 das Thema Museum darauf – schließlich rückt das Jubiläumsjahr 2020 immer näher.

Anlässlich des Neujahrsempfangs der Museumsinitiative bedauerten deren Sprecherinnen Sabine Käferstein und Annika Preyhs, dass sie zurzeit aber keine konkreten Umsetzungen in Richtung Museum anbieten können.

Das läge zum einen an der Entscheidung, die Karl-Marx-Straße 117 nicht für ein Museum zu nutzen, zum anderen aber auch daran, dass die Gemeinde entscheiden muss, was sie will. Die Projektkuratorin Alexis Hyman Wolff hat bereits ein Konzept geliefert und die Museumsinitiative dem Kultur- und Sozialausschuss ihre Visionen und Möglichkeiten vorgestellt. Nun wartet die Bürgerinitiative, die sich für ein Museum einsetzt, auf Entscheidungen aus der Verwaltung.  „Wir wünschen jetzt aber auch eine Diskussion mit den Kleinmachnowern, ob ein Museum gewollt ist“, fasst Annika Preyhs die Lage zusammen.
Viel Lob von allen Seiten hat die vergangene Ausstellung „Wurzeln“ erhalten (siehe BC 14/17), bei der alle Interessierten mitarbeiten konnten. Jetzt möchte die Museumsinitiative die örtlichen Schulen fürs Mitmachen begeistern. Das ehemalige kirchliche Gemeindehaus im Jägerstieg gemeinsam mit dem Heimatverein als Museum zu betreiben, überfordere die ehrenamtlich engagierten Museumsfreundinnen und -freunde allerdings, sagt Sabine Käferstein.
Die Verwaltung hat eine Arbeitsgruppe mit Gemeindevertretern und Vereinen eingerichtet. Auch der Brandenburger Museumsverband berät. Der Heimatverein strebt ein Geschichts-Museum an und weiß auch viele Mitglieder hinter sich, die im Jägerstieg den geeigneten Standort sehen. Die Museumsinitiative tritt für ein modernes und für neue Ideen offenes Konzept ein.
Nachdem aus der Museumsinitiative viele Aktive ausgestiegen sind und bei der zweiten Ausstellung nicht mehr mitgemacht haben, versucht BIK-Sprecher Roland Templin eine Brücke zu schlagen. Der Gemeindevertreter kann sich die Gründung einer Geschichtswerkstatt vorstellen, die nicht an einen Ausstellungsort gebunden ist. Zudem hat er die  „Keimzelle Kleinmachnows“, noch nicht aufgegeben. „Die Entscheidung, die Karl-Marx-Straße 117 wegzugeben, heißt ja noch nicht, dass sie auch wirklich einen geeigneten Liebhaber findet“, sagt Templin.
Für die CDU ist der Jägerstieg 2 genau der richtige Standort, denn er gehöre zur Ortsgeschichte und biete Raum für viele Möglichkeiten. Die christdemokratische Fraktionsvorsitzende Angelika Scheib möchte die Kleinmachnowerinnen und Kleinmachnower mitnehmen in ein „Laboratorium der deutschen Geschichte, die sich in Kleinmachnow widerspiegelt“. Und sie möchte überzeugen, dass der Jägerstieg mehr Möglichkeiten bietet. Das Museum solle nicht belehrend wirken und mit wissenschaftlicher und pädagogischer Begleitung aufgebaut werden. „Auf jeden Fall dürfen wir diejenigen, die das Wissen im Ort einbeziehen möchten, nicht alleine lassen“, betont CDU-Gemeindevertreterin Uda Bastians. Wer sich für die Arbeit der Museumsinitiative interessiert, ist hier richtig: museum-in-km.de. Gesine Michalsky

 

Foto: MI

 

Ressort: Regionales, Kultur

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