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Baeke Stapel150119Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 01/2019 vom 15. Januar 2019.

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Ganz nah dran an der Stammbahn

Riesiges Interesse am Schienenanschluss in der Region beim Mobilitätsforum in Kleinmachnow

 

KLEINMACHNOW. Die Wiederbelebung der Stammbahnstrecke ist zum Greifen nah – das sagte der Konzernbeauftragte der Deutschen Bahn, Alexander Kaczmarek, beim 2. Mobilitätsforum im Kleinmachnower Rathaus.

Eingeladen hatte der Sprecher der AG Mobilität TKS/Berlin Südwest, Peter Weis. Die Diskussion um die Stammbahn prägte die Veranstaltung. „Eine der am stärksten wachsenden Regionen Deutschlands ist ein riesiges Nahverkehrsloch – soll das so bleiben?“ – Unter diesem Motto luden die Zehlendorfer und  Kleinmachnower LINKEN eine Woche später gleich wieder ins Rathaus. Dass Kleinmachnow einen Bahnanschluss braucht, darüber herrschte Einigkeit. Bürgermeister Michael Grubert begrüßte ausdrücklich den Vortrag von Alexander Kaczmarek und forderte den stärkeren Einsatz von Bund und Ländern. „Bis 2040 sollte die Schienenanbindung auf der Stammbahn-Trasse fertig gestellt sein.“
Mit der Korridor-Untersuchung i(nnovatives)2030, die die Länder Berlin und Brandenburg sowie die Deutsche Bahn und der vbb unterschrieben haben, wird die zweite Wirtschaftlichkeitsstudie ermöglicht. Die Verkehrsströme sechs unterschiedlicher Varianten des Korridors auf der Stammbahn-Strecke werden verglichen. Ob eine Regionalbahn-Verbindung zwischen Brandenburg/Havel und Berlin (Hbf.) mehr Kunden anspricht, als eine S-Bahnlinie, soll so geklärt werden. Als Variante geprüft wird auch der so genannte Ringschluss mit Kreuzungsbahnhof im Europarc.
„Über Geld werde man später reden, jetzt werden Verkehrsströme betrachtet“, sagte Thomas Dill vom vbb. Das derzeitige Verfahren habe Modellcharakter, denn man könne auf fertige Planungen zurückgreifen, sobald der Bund Geld zur Verfügung stelle. Bereits völlig überlastete Straßen, Schienenwege und weitere Bevölkerungswachstumsprognosen im Großraum Berlin machen es erforderlich, dass die Bahn ihr Netz ausbaut, weil der Verkehr auf der Straße und auf der Schiene bereits jetzt an seine Grenzen stößt.
Alexander Kaczmarek war es so wichtig, in Kleinmachnow zu erklären, warum die Stammbahn-Trasse so dringend gebraucht wird, dass er seinen Urlaub verschob. Es seien die unglaublich vollen Regionalzüge auf der Stadtbahn, die Entlastung brauchen. Pendler aus dem Umland, aus Werder oder der Stadt Brandenburg drängen auf eine zweite Ost-West-Achse. „Beim Vergleich der Reisezeiten wollen die Menschen nicht mehr Autos oder andere skurrile Fahrmittel nutzen“, versicherte der Bahnmanager. „Kleinmachnow ist ähnlich strukturiert wie Zehlendorf und da käme auch keiner auf die Idee, auf die S1 verzichten zu wollen.“ Güterverkehr werde auf dieser Strecke quer durch Berlin nicht abgewickelt. Kurzfristig könne er sich vorstellen, die Situation der Pendler mit einer Regionalverbindung von Wannsee über Mexikoplatz und weiter auf der Stammbahn bis Hauptbahnhof zu verbessern. Die Strecke ohne einen Halt im Europarc oder in Kleinmachnow wiederzubeleben, sei aber undenkbar. Zehlendorfs Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski zeigte sich skeptisch, weil die Züge nur durch Zehlendorf durchfahren könnten. Ähnlich sah es der Landschaftsschutzverein. Die Gegner der Stammbahn kritisierten die Pläne sogar als Steuerverschwendung. Ende 2018 hofft die Bürgerinitiative pro Stammbahn auf erste Ergebnisse der Korridor-Untersuchung. Gesine Michalsky

 

Foto: GM

 

Ressort: Verkehr, Regionales

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  • Favoriten verteidigten ihren Titel

    Deutsche Meisterschaft im Querfeldein in den Kiebitzbergen ausgetragen

     

    KLEINMACHNOW. Das Wetter meinte es am vergangenen Wochenende nicht gut mit Radsportlern und Zuschauern. Doch trotz des Regens wurden auf der 2,9 Kilometer langen Strecke in den Kiebitzbergen Höchstleistungen vollbracht, kamen mehrere tausend Besucher.

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  • Bürgermeistergrüße und -wünsche für 2019

     

    Liebe Leserinnen und Leser,

    ich möchte den Jahresbeginn dazu nutzen, ein herzliches Dankeschön zu sagen für die gute Zusammenarbeit, die Unterstützung und die zahlreichen Anregungen, die der Bezirksverwaltung Steglitz-Zehlendorf insgesamt, wie auch mir als Bezirksbürgermeisterin persönlich, von Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, im vergangenen Jahr zuteil geworden sind!

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  • Ausbildungsmesse mit Ausstellerrekord

    Pressekonferenz mit Schirmherr Kabarettist Hans Werner Olm

     

    TELTOW. Am 19. Januar findet die nunmehr 12. „Regionale Ausbildungsmesse Teltow“ statt, wieder im OSZ Technik Teltow, wieder mit einem Ausstellerrekord und wieder mit einem Promi als Schirmherr.

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  • Im Sommer bezugsfertig:

    Wohnblock in der Zehlendorfer Straße


    TELTOW. Im Sommer 2018 erfolgte die Grundsteinlegung und Anfang Dezember prangte der Richtkranz über dem Neubau in der Zehlendorfer Straße. 

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  • Rathaus, Wohnungen und Schnellradrouten

    Neue Bauprojekte angestoßen

     

    ZEHLENDORF/LANKWITZ. Die Bezirksverwaltung Steglitz-Zehlendorf befasst sich demnächst mit neuen Bauprojekten.

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