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Baeke Stapel150119Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 01/2019 vom 15. Januar 2019.

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Historisches behutsam erneuern

BI Sommerfeldsiedlung bietet kompetente Alternativ-Vorschläge für Straßenraumplanung

 

KLEINMACHNOW. Parken gehörte bisher zu den Freiheiten, die überall im Ort geduldet war. Das ändert sich gerade. Am Zehlendorfer Damm sind Anwohner besonders betroffen von neuen Parkverboten.

Das Parken auf dem breiten Grünstreifen vor den Grundstücken ist bereits verboten, nun soll noch ein absolutes Halteverbot auf der gesamten Straße hinzukommen. Die Anwohner haben jetzt ihre neue Bürgerinitiative vorgestellt und den Bürgermeister gefragt: „Wie sollen Pflegedienste oder Handwerker uns noch erreichen?“ Vielleicht könne das Problem noch einmal im Ausschuss diskutiert werden, bekamen sie als Antwort.
Gut ein Jahr alt ist die „BI Sommerfeld-Siedlung“, die von Anwohnern gegründet wurde, weil die Verwaltung zum Bürgerdialog einlud. Thema: „Verbesserung der Verkehrssituation in der Sommerfeldsiedlung“. Der schwierige Spagat reichte von  der Suche nach Lösungen für die Parkraumbewirtschaftung bis zur Erneuerung von Straßen und Seitenstreifen. Ein Jahr und vier Bürgerwerkstätten später ist man auf der Suche nach einem akzeptablen Kompromiss zwischen Anwohnern und Verwaltung, mit dem alle leben können.
Von der Ausgangsposition der Verwaltung, die kleinen Siedlungsstraßen so umzubauen, dass Autos nur noch in wenigen Parkbuchten abgestellt werden dürfen, ist man weggekommen. Der Erhalt des chakteristischen Straßenbildes solle erhalten bleiben, darin besteht Konsens. Die BI ermittelte dank einer Umfrage, an der 45 Prozent der Anwohner teilnahmen, dass der Erhalt des historischen Siedlungscharakters fast 100 Prozent Zustimmung fand. Die Ablehnung neuer Straßenlampen zog die BI dagegen zurück. Es mache Sinn, diese gleich mit an zugehen, weil es Kosten spare.
Ein Besuch bei dem jüngsten Treffen der BI zeigte aber auch, wie viel Energie, Einsatz und Kompetenz weiterhin von den bis zu 50 Mitstreitern einzubringen ist. Am 17. Mai, bei der kommenden Gemeindevertreterversammlung, werden Straßenbauingenieur Jürgen Krause und BI-Mitbegründer Max Steinacker das erkämpfte Rederecht nutzen. Sie stehen für eine rationale und gut vorbereitete Debatte, wenn es um den Beschluss geht, die Siedlungsstraßen grundsätzlich zu erneuern. Die nächsten Beschlüsse stehen am 28. Juni an: Die Verwaltung favorisiert die Vereinheitlichung der Straßenschnitte, um den Parkraum leichter zu bewirtschaften. Das zerstöre den Waldsiedlungscharakter, für den der Reichtum der unterschiedlichen Straßenprofile mit entscheidend ist, protestiert die BI. Langfristig ist Beton der effizienteste und damit preisgünstigste Belag, sagt die BI, die Verwaltung hält Asphalt für pflegeleichter- und praktikabler. Barrierefreiheit sei weder mit den Vorschlägen der Verwaltung noch mit denen der BI machbar, dazu fehle der Raum. Das sei aber auch verkraftbar, da es sich nur um Anliegerstraßen handele, erklärt Jürgen Krause einen weiteren Konfliktpunkt. Feststeht jetzt schon: Die anfängliche Ablehnung vieler Anwohner, auf die Kosten von rund 5- bis 6000 Euro zukommen, hat die BI gut kanalisiert in Gestaltungswillen. Motto:  „Keine Planung gegen Bürgerwillen“. Gesine Michalsky

 

Foto: GM

 

Ressort: Politik, Regionales

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  • Favoriten verteidigten ihren Titel

    Deutsche Meisterschaft im Querfeldein in den Kiebitzbergen ausgetragen

     

    KLEINMACHNOW. Das Wetter meinte es am vergangenen Wochenende nicht gut mit Radsportlern und Zuschauern. Doch trotz des Regens wurden auf der 2,9 Kilometer langen Strecke in den Kiebitzbergen Höchstleistungen vollbracht, kamen mehrere tausend Besucher.

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  • Bürgermeistergrüße und -wünsche für 2019

     

    Liebe Leserinnen und Leser,

    ich möchte den Jahresbeginn dazu nutzen, ein herzliches Dankeschön zu sagen für die gute Zusammenarbeit, die Unterstützung und die zahlreichen Anregungen, die der Bezirksverwaltung Steglitz-Zehlendorf insgesamt, wie auch mir als Bezirksbürgermeisterin persönlich, von Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, im vergangenen Jahr zuteil geworden sind!

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  • Ausbildungsmesse mit Ausstellerrekord

    Pressekonferenz mit Schirmherr Kabarettist Hans Werner Olm

     

    TELTOW. Am 19. Januar findet die nunmehr 12. „Regionale Ausbildungsmesse Teltow“ statt, wieder im OSZ Technik Teltow, wieder mit einem Ausstellerrekord und wieder mit einem Promi als Schirmherr.

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  • Im Sommer bezugsfertig:

    Wohnblock in der Zehlendorfer Straße


    TELTOW. Im Sommer 2018 erfolgte die Grundsteinlegung und Anfang Dezember prangte der Richtkranz über dem Neubau in der Zehlendorfer Straße. 

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  • Rathaus, Wohnungen und Schnellradrouten

    Neue Bauprojekte angestoßen

     

    ZEHLENDORF/LANKWITZ. Die Bezirksverwaltung Steglitz-Zehlendorf befasst sich demnächst mit neuen Bauprojekten.

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