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Baeke Stapel260618Die aktuelle Ausgabe:

BĂ„KE Courier Nr. 07/2018 vom 26. Juni 2018.

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Fehlende Baumkrone erinnert an Flugzeug-Absturz

Auf den Spuren des 2. Weltkriegs mit der Volkshochschule und dem Heimatverein

 

KLEINMACHNOW. Bei herrlichem Exkursionswetter lauschten zahlreiche Besucher einem spannenden Zeitzeugenbericht von Günter Käbelmann über „Die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges auf Kleinmachnow“.

Und der hier geborene Ortschronist, der zum Kriegsende neun Jahre alt war, konnte darüber sehr viel berichten. Sein Vater arbeitete im Ort als Gärtner und bei der Freiwilligen Feuerwehr. Gausame Geschichten mit ihren dramatischen Konsequenzen zählten damals zum Alltag eines neugierigen Kindes. Bis heute sammelt Günter Käbelmann Belege dafür, was wirklich in der Kriegszeit in Kleinmachnow geschah.
Einmal im Monat veranstaltet die Kreisvolkshochschule gemeinsam mit dem Heimatverein sonnabends Vor-Ort-Vorträge unter dem Titel „“Historisches Kleinmachnow“. Am 21. April trafen sich die Geschichts-Interessierten passenderweise an der Friedensbrücke: Vor 73 Jahren, am 22. April 1945, marschierte die Rote Armee über den Teltowkanal. Am 8. Mai konnte dann endlich die Kapitulation gemeldet werden – es ist auch ein Tag des Gedenkens an die Kriegstoten.
Auf dem Weg zum Nordahl-Grieg-Mahnmal ist auf der anderen Uferseite das Forsthaus zu erkennen. „Es war eines der ersten Häuser, das russische Soldaten besetzten“, berichtet Käbelmann. Seine Erinnerung ist kein bisschen verblasst. Vom gegenüberliegenden Turm der Hakeburg beschossen zwei deutsche Soldaten den Kriegsfeind. Doch die russische Gegenwehr war stärker, sie zerstörten mit ihren Geschossen den Turm – die beiden Soldaten starben und die wenigen Männer im Ort mussten die Leichen bergen.
Der Tod prägte den Alltag der Lebenden. Am Gedenkstein für einen von drei über Kleinmachnow abgeschossenen und abgestürzten alliierten Bombern sitzt die Gruppe genau an der Abschussstelle am Machnower See. „Mein Großvater wurde zum Löschen hierher gerufen“, berichtet Käbelmann und zeigt auf die dicken Buchen, die damals den Feuerwehrleuten als Schutz vor dem enormen Feuer und der Hitze dienten. „Ich lauschte an der Tür und hörte den schrecklichen Schilderungen über die Leichenfunde zu, das war am 2. Dezember 1943.“ Unter den Opfern war Norwegens berühmter Dichter. Der Vorsitzende des Heimatvereins Dr. Axel Müller zeigt noch auf die Krone einer Buche – die fehlt nämlich seit dem Flugzeug-Absturz.
Ein einmaliges Gedenkbuch, das die Kleinmachnower Opfer des zweiten Weltkrieges dokumentiert, ist dem Ortschronisten zu verdanken. Es steht in der Bibliothek. Die nächste Exkursion geht am 26. Mai in die Sommerfeld-Siedlung, Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Stammbahn Ecke Meisenbusch.
Im Herbst plant die VHS eine neue Reihe  mit dem Heimatverein, in der das oberirdische und unterirdische Kleinmachnow betrachtet wird: Denkmale, LitfaĂźsäulen, Hydranten und Kanaldeckel, Lampen, Telefonhäuschen oder Fahnenstangen sowie Wasser- und Abwasserkanalisation, Bunker, Kirchengewölbe, BrĂĽcken-Höhlungen, Geheimgänge und Verliese werden unter die Lupe genommen. „Dabei kommen sicher spannende und schlaue Kurse heraus, auch fĂĽr Neuzugezogene und junge Leute“, ist sich die Volkshochschulleiterin Indra KĂĽhlcke sicher. Gesine Michalsky

 

Foto: GM

 

Ressort: Regionales, Kultur, Bildung

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    KLEINMACHNOW. Bürgermeister Michael Grubert (SPD) ist stolz auf „sein“ rundum saniertes Freibad Kiebitzberge und ließ es sich nicht nehmen, es beim Badefest am 2. Juni mit einem Sprung ins Schwimmerbecken offiziell zu eröffnen.

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  • Ă„rger in der Idylle Teil 2

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    STAHNSDORF. Der Artikel über den Güterfelder Haussee in der letzten BC-Ausgabe hat eine große Diskussion ausgelöst.

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    KLEINMACHNOW. Um Mitternacht war kein Fahrradparkplatz mehr vor dem Landarbeiterhaus Z200 zu haben. Die laue Sommernacht machte den Erfolg der längsten Kulturveranstaltung des Jahres auch möglich und beim jung gebliebenen Publikum herrschte beste Stimmung.

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  • Der Reiz verlassener Gebäude

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    STAHNSDORF. Verlassene Gebäude wie die Fabrikantenvillen an der Potsdamer Straße in Teltow oder in der Ruhlsdorfer Straße in Stahnsdorf, die bis dato – aus welchem Grund auch immer – im Dornröschenschlaf dahindämmerten, waren und sind beliebte Tummelplätze der Künstlergruppe ArtEvent.

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  • Mordaufklärung auf witzige Weise

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  • Das Phoenix wurde 10 Jahre alt

    Mehrgenerationenhaus aktiv fĂĽr den Kiez

     

    SCHÖNOW. Am 25. Mai feierte das Mehrgenerationenhaus Phoenix am Teltower Damm 228 sein zehnjähriges Jubiläum mit einem ordentlichen Festprogramm.

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