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Baeke Stapel280818Die aktuelle Ausgabe:

BĂ„KE Courier Nr. 09/2018 vom 28. August 2018.

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Fehlende Baumkrone erinnert an Flugzeug-Absturz

Auf den Spuren des 2. Weltkriegs mit der Volkshochschule und dem Heimatverein

 

KLEINMACHNOW. Bei herrlichem Exkursionswetter lauschten zahlreiche Besucher einem spannenden Zeitzeugenbericht von Günter Käbelmann über „Die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges auf Kleinmachnow“.

Und der hier geborene Ortschronist, der zum Kriegsende neun Jahre alt war, konnte darüber sehr viel berichten. Sein Vater arbeitete im Ort als Gärtner und bei der Freiwilligen Feuerwehr. Gausame Geschichten mit ihren dramatischen Konsequenzen zählten damals zum Alltag eines neugierigen Kindes. Bis heute sammelt Günter Käbelmann Belege dafür, was wirklich in der Kriegszeit in Kleinmachnow geschah.
Einmal im Monat veranstaltet die Kreisvolkshochschule gemeinsam mit dem Heimatverein sonnabends Vor-Ort-Vorträge unter dem Titel „“Historisches Kleinmachnow“. Am 21. April trafen sich die Geschichts-Interessierten passenderweise an der Friedensbrücke: Vor 73 Jahren, am 22. April 1945, marschierte die Rote Armee über den Teltowkanal. Am 8. Mai konnte dann endlich die Kapitulation gemeldet werden – es ist auch ein Tag des Gedenkens an die Kriegstoten.
Auf dem Weg zum Nordahl-Grieg-Mahnmal ist auf der anderen Uferseite das Forsthaus zu erkennen. „Es war eines der ersten Häuser, das russische Soldaten besetzten“, berichtet Käbelmann. Seine Erinnerung ist kein bisschen verblasst. Vom gegenüberliegenden Turm der Hakeburg beschossen zwei deutsche Soldaten den Kriegsfeind. Doch die russische Gegenwehr war stärker, sie zerstörten mit ihren Geschossen den Turm – die beiden Soldaten starben und die wenigen Männer im Ort mussten die Leichen bergen.
Der Tod prägte den Alltag der Lebenden. Am Gedenkstein für einen von drei über Kleinmachnow abgeschossenen und abgestürzten alliierten Bombern sitzt die Gruppe genau an der Abschussstelle am Machnower See. „Mein Großvater wurde zum Löschen hierher gerufen“, berichtet Käbelmann und zeigt auf die dicken Buchen, die damals den Feuerwehrleuten als Schutz vor dem enormen Feuer und der Hitze dienten. „Ich lauschte an der Tür und hörte den schrecklichen Schilderungen über die Leichenfunde zu, das war am 2. Dezember 1943.“ Unter den Opfern war Norwegens berühmter Dichter. Der Vorsitzende des Heimatvereins Dr. Axel Müller zeigt noch auf die Krone einer Buche – die fehlt nämlich seit dem Flugzeug-Absturz.
Ein einmaliges Gedenkbuch, das die Kleinmachnower Opfer des zweiten Weltkrieges dokumentiert, ist dem Ortschronisten zu verdanken. Es steht in der Bibliothek. Die nächste Exkursion geht am 26. Mai in die Sommerfeld-Siedlung, Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Stammbahn Ecke Meisenbusch.
Im Herbst plant die VHS eine neue Reihe  mit dem Heimatverein, in der das oberirdische und unterirdische Kleinmachnow betrachtet wird: Denkmale, LitfaĂźsäulen, Hydranten und Kanaldeckel, Lampen, Telefonhäuschen oder Fahnenstangen sowie Wasser- und Abwasserkanalisation, Bunker, Kirchengewölbe, BrĂĽcken-Höhlungen, Geheimgänge und Verliese werden unter die Lupe genommen. „Dabei kommen sicher spannende und schlaue Kurse heraus, auch fĂĽr Neuzugezogene und junge Leute“, ist sich die Volkshochschulleiterin Indra KĂĽhlcke sicher. Gesine Michalsky

 

Foto: GM

 

Ressort: Regionales, Kultur, Bildung

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  • Kaum Regen in Sicht

    Folgen der DĂĽrre spĂĽren  Feuerwehr, Bauhof und Gartenbesitzer

     

    KLEINMACHNOW/REGION. Die Trockenheit, mit der unsere Region seit April zurechtkommen muss, ist ein dauerhaftes Gesprächsthema.

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  • Mehrheit wartet gespannt auf Freizeithafen

    Etwa 1000 Besucher beim Tag der offenen Baustelle

     

    TELTOW. An Informationen mangelte es nicht am Tag der offenen Baustelle, zu dem die Stadt am 25. August auf das Gelände der zukünftigen Marina eingeladen hatte.

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  • Mit allen Sinnen genieĂźen

    Tag der offenen Höfe begeisterte Jung und Alt

     

    TELTOW. Schon während der Eröffnung des Festes durch Bürgermeister Thomas Schmidt, Manuela Paletta als Organisatorin seitens der Interessengemeinschaft der Hofbesitzer sowie und dem „Alten Fritz“ Hermann Lamprecht als Vertreter des Teltower Heimatvereins hing der Duft nach Kaffee, Grillwurst und Räucherfisch über dem Altstadtmarkt in der Luft und machte Appetit auf die zahlreichen kulinarischen Angebote der Feinschmeckermeile.

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  • Gesamtschule eröffnet

     

    TELTOW. Mit Beginn des Schuljahres 2018/19 startete die ehemalige MĂĽhlendorf-Oberschule im Wohngebiet am Ruhlsdorfer Platz als Gesamtschule Teltow.

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  • Ein steiniger Weg

    RĂĽckblick auf die Neugestaltung des Alfred-Grenander-Platzes am U-Bhf. Krumme Lanke

     

    ZEHLENDORF. Die BaumaĂźnahmen am Alfred-Grenander-Platz stehen kurz vor Abschluss. Der BĂ„KE Courier sprach deshalb mit dem Vorsitzenden der Krumme Lanke Interessen Gemeinschaft (KLIG), Christian Zech, ĂĽber den langwierigen Umgestaltungsprozess.

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  • Ă„rger und Jubel zum „Parks Range“

    Wohnbauprojekt beschlossen

     

    LICHTERFELDE. Am 31. Juli unterschrieben das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf und das Immobilienunternehmen Groth-Gruppe einen städtebaulichen Vertrag für eines der größten Wohnungsbauprojekte Berlins.

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  • „Eine Ode an die Freude“

    Die 9. Kunstmeile steht bevor

     

    STAHNSDORF. „Kunstbetrieb ist vor allem Netzwerken“, heißt eine Maxime, die die regionalen Künstler verinnerlicht haben. Seit fast zehn Jahren nutzen sie die „Kunstmeile“, um zusammen zu arbeiten und ihr Publikum zu finden.

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