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Baeke Stapel310718Die aktuelle Ausgabe:

BĂ„KE Courier Nr. 08/2018 vom 31. Juli 2018.

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Auf wackligen Brettern

Landgericht verhindert einen vernĂĽnftigen Bootssteg fĂĽr den Ruderclub KST

 

STAHNSDORF. Konzentriert anpacken, das Boot zum Wasser tragen und reinhieven – die erste Hürde nimmt der neue Kurs für Einsteiger beim Ruderclub Kleinmachnow, Stahnsdorf, Teltow (RCKST) noch ganz gut, doch es folgt gleich die zweite: das Einsteigen in die Boote vom provisorischen Bootssteg am Teltowkanal.

Dabei könnte es mit einem professionell angelegten Bootsteg leichter gehen, aber das Landgericht Potsdam hat am 2. Mai entschieden, dass die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) mit dem Ruderclub KST keinen Nutzungsvertrag abschließen muss. Revision ist nicht mehr möglich, damit bleibt der neue Bootssteg ein Traum und das unschöne Provisorium muss weiterhin für die rund 100 Vereinsmitglieder und Gäste als Einstieg herhalten.
Zur Erinnerung: Der Verein verfĂĽgt seit 2011 unstreitig ĂĽber die rechtskräftige Erlaubnis, am Teltowkanalufer auf Höhe seines VereinsgrundstĂĽcks einen rudersporttauglichen Steg zu befestigen und im Wasser auf rund 15 Quadratmetern Fläche schwimmen zu lassen, berichtet der 2. Vorsitzende des RCKST Martin Beilfuss. Allerdings habe die WSV dem Verein bereits im Sommer 2011 mitgeteilt, dass man keinen Nutzungsvertrag erhalte, so dass ungeachtet der Zulässigkeit kein Steg gebaut werden könne. Dagegen klagte der Verein 2013 und investierte 22.000 Euro in ein Verkehrsgutachten. Vor dem Amtsgericht Potsdam argumentierte das WSA, es sei am Clubstandort zu gefährlich, um dort die Boote ins Wasser zu lassen – der TĂśV SĂĽd stellte jedoch fest, dass das Vorhaben als risikolos zu bewerten sei. Das Gericht folgte 2016 dem Verein, die WSV legte Revision ein und bekam nun Recht zugesprochen. In der Berufung  machte das Amt geltend, dass sie entscheiden, wer am Ufer und im Wasser sich einrichten darf. Wie es nun weitergeht, ist völlig unklar, so der Vereinsvorsitzende Stefan Biastock .
Der Stahnsdorfer Ruderclub hat sich bereits im Wanderrudern bundesweit große Meriten erarbeitet und seine Jugendabteilung ist in der Region hoch angesehen. Hinzu kommt, dass das Rudern als Breitensport in Berlin und Potsdam nicht nur sehr beliebt ist, sondern auch über eine großartige Tradition verfügt. Der Streit um den Bootssteg verdrängt bedauerlicherweise die guten sportlichen Nachrichten und Fahrtenberichte des erfolgreichen Vereins. Da hilft auch nicht, dass das Wasser- und Schifffahrtsamt anbietet, den rund 200 Meter entfernten neu errichteten Steg an der Schleuse zu nutzen. „Das ist nicht zumutbar“, sagt Beilfuss, „unsere Boote sind so schwer, die müssen mehrere tragen und eine übliche Rollhilfe ist auf dem schmalen verwurzelten Weg am Hang nicht einsetzbar.“ Jetzt schlägt der Verein eine öffentliche Diskussion vor. „Es ist sehr ärgerlich, wie man mit dem Ruderclub umgeht“, meinte als erster Kleinmachnows Bürgermeister Grubert. Stahnsdorfs Bürgermeister Albers äußerte sein völliges Unverständnis, „dass dem Verein derart viele Steine in den Weg gelegt werden.“ Gesine Michalsky

 

Foto: GM

 

Ressort: Regionales

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