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Baeke Stapel260520Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 5/2020 vom 26. Mai 2020.

Alte BÄKE Courier-Ausgaben bis 2019 und ab 2020 aus dem Archiv lesen


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Der Reiz verlassener Gebäude

ArtEvent 2018 agierte in Friedhofskapelle

 

STAHNSDORF. Verlassene Gebäude wie die Fabrikantenvillen an der Potsdamer Straße in Teltow oder in der Ruhlsdorfer Straße in Stahnsdorf, die bis dato – aus welchem Grund auch immer – im Dornröschenschlaf dahindämmerten, waren und sind beliebte Tummelplätze der Künstlergruppe ArtEvent.

Durch deren Kunst ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt, gab es für das eine oder andere Bauwerk danach eine neue Perspektive.
2018 riss die Künstlergruppe für ihr temporäres „KunstEreignis“, das bereits zum 18. Mal stattfand, nun die „Dornenhecke“ um ein kirchliches Gebäude nieder. Seit 1990 wird die vor Ende des Kaiserreichs erbaute und fast unverändert gebliebene Kapelle auf dem Wilmersdorfer Waldfriedhof Güterfelde, ein imposanter Backsteinbau mit zwei seitlichen Rundpavillons, nicht mehr genutzt.
Hier schufen Anke Fountis, Sue Hayward, Beate Lein-Kunz, Josina von der Linden, Karl Menzen, Susanne Ruoff, Katrin Schmidbauer, Frauke Schmidt-Theilig und Hartmut Sy, unterstützt von den Gästen Bernd Bleffert, Edwin Böck, Michaela Nasoetion und Anne Sevenich, Kunstwerke, die sich mit dem Thema Tod und Leben befassten. Zartes wechselte mit Robustem, Vergängliches mit scheinbar Unvergänglichem. – Das Ergebnis der zweiwöchigen Arbeit der Maler, Bildhauer und Konzeptkünstler war vom 26. Mai bis zum 10 Juni an den Wochenenden einem breiten Publikum zugänglich. Nicht wenige der insgesamt etwa 500 Besucher hatten den malerischen Park, in den die Kapelle eingebettet ist, vorher noch nie betreten. So erfuhr er mit der Ausstellung „next level“ eine erste Wiederbelebung, wobei es an Vorschlägen und Ideen für eine künftige Nutzung der Kapelle nicht mangelte.
Der 2012 gegründete Förderverein Hans-Altmann-Park Stahnsdorf e.V., der das ArtEvent-Projekt 2018 unterstützte, setzt sich dafür ein, die Anlage als Ganzes zu erhalten und in einen Kulturpark umzuwandeln. Bleibt zu hoffen, dass sich hier nicht erneut die Dornenhecke des Vergessens hochrankt.
Das Konzept, spezifische Orte und Räume in der Region vorübergehend künstlerisch zu besetzen und mit neuen Bedeutungen anzureichern, wird ArtEvent jedenfalls beibehalten. Manuela Kuhlbrodt

 

Foto: MCK

 

Ressort: Kultur

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  • Unübersichtliche Verkehrsregelungen

    Schilderwald für Schnell-Leser

    STAHNSDORF. Die L77neu ist endlich eröffnet worden, nachdem es durch Klagen zu jahrelangen Verzögerungen beim Bau gekommen war. Die gut ausgebaute Strecke führt nun vom Stahnsdorfer Hof bis zur L40 Höhe Marggrafshof und soll helfen, den innerörtlichen Verkehr aus dem Ort herauszuführen.

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  • Wasserwerke gut gerüstet

    Zahlen des Wasserzweckverbandes „Der Teltow“ zeigen verändertes Verhalten im Corona-Stillstand

    KLEINMACHNOW. Wenn es wie in den vergangenen Wochen aufgrund der Corona-Pandemie nur noch einen Lebensmittelpunkt gibt, nämlich die eigenen vier Wände, dann erhöht sich der Konsum von Trinkwasser in den Haushalten in TKS.

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  • „Die Imkerei macht süchtig“

    Hilfreich verbunden: Imker in TKS bauen Internetpräsenz aus/ Frischer Wind im Imkerverein mit dem neuen Vorsitzenden Martin Karabensch

    GÜTERFELDE. Für die Imker in unserer Nachbarschaft beginnt nun die Haupttracht mit der Robinie. Die Honig-Saison in unserer Region geht erst zu Ende, „wenn die Linden blühen, dann ernten die Bienen ihren Nektar noch einmal an einer Massentracht ab“, erklärt der neue Vorsitzende des Imkervereins Region Teltow e. V., Martin Karabensch, „danach stellen die Bienen das Nektarsammeln für dieses Jahr langsam ein“.

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  • 85 Jahre Siedlungskirche

    Pfarrer Karzek entdeckt historische Bedeutung seines Vorgängers

    TELTOW. Der ehemalige Teltower Pfarrer Thomas Karzek (siehe BC 09/18) hat sich an die hiesige Kirchengeschichte gewagt: Zum 85. Jubiläum der Siedlungskirche in der Mahlower Str. 150A hat er Artikel zum Wirken des Pfarrers Hans Böhm geschrieben und auch eine Wikipedia-Seite angelegt.

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  • Flexibilität ist das A und O

    Mädchentreff bietet Arbeit in kleinen Gruppen an

    TELTOW. „Wir dürfen wieder öffnen!“ Es ist schwer zu beschreiben, wie viel Freude in diesem einen Satz von Janke Rehse mitschwingt. Nur kurz unterbricht die Leiterin der MädchenZukunftsWerkstatt (MZW) den Frühjahrsputz, mit dem die Räumlichkeiten in der neuen Wohnstadt auf Hochglanz gebracht werden sollen.

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  • Kamenzer Damm: Zeit drängt

    Extra-Förderung für Viertel noch vor Bahnhofsbau

    LANKWITZ. Noch vor dem kommenden Bahnhofsbau kann für das Viertel am Kamenzer Damm Extra-Förderung beantragt werden.

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  • „Der Kampf geht bis heute“

    Dem Biologen Dr. Gerhard Casperson zum 90. Geburtstag

    KLEINMACHNOW/REGION. Am 19. März wurde der Biologe Dr. Gerhard Casperson 90 Jahre alt. Der BÄKE Courier traf den Naturschützer im Wald am Machnower See unterhalb der Hakeburg.

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