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Baeke Stapel090719Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 07/2019 vom 09. Juli 2019.

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Der Reiz verlassener Gebäude

ArtEvent 2018 agierte in Friedhofskapelle

 

STAHNSDORF. Verlassene Gebäude wie die Fabrikantenvillen an der Potsdamer Straße in Teltow oder in der Ruhlsdorfer Straße in Stahnsdorf, die bis dato – aus welchem Grund auch immer – im Dornröschenschlaf dahindämmerten, waren und sind beliebte Tummelplätze der Künstlergruppe ArtEvent.

Durch deren Kunst ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt, gab es für das eine oder andere Bauwerk danach eine neue Perspektive.
2018 riss die Künstlergruppe für ihr temporäres „KunstEreignis“, das bereits zum 18. Mal stattfand, nun die „Dornenhecke“ um ein kirchliches Gebäude nieder. Seit 1990 wird die vor Ende des Kaiserreichs erbaute und fast unverändert gebliebene Kapelle auf dem Wilmersdorfer Waldfriedhof Güterfelde, ein imposanter Backsteinbau mit zwei seitlichen Rundpavillons, nicht mehr genutzt.
Hier schufen Anke Fountis, Sue Hayward, Beate Lein-Kunz, Josina von der Linden, Karl Menzen, Susanne Ruoff, Katrin Schmidbauer, Frauke Schmidt-Theilig und Hartmut Sy, unterstützt von den Gästen Bernd Bleffert, Edwin Böck, Michaela Nasoetion und Anne Sevenich, Kunstwerke, die sich mit dem Thema Tod und Leben befassten. Zartes wechselte mit Robustem, Vergängliches mit scheinbar Unvergänglichem. – Das Ergebnis der zweiwöchigen Arbeit der Maler, Bildhauer und Konzeptkünstler war vom 26. Mai bis zum 10 Juni an den Wochenenden einem breiten Publikum zugänglich. Nicht wenige der insgesamt etwa 500 Besucher hatten den malerischen Park, in den die Kapelle eingebettet ist, vorher noch nie betreten. So erfuhr er mit der Ausstellung „next level“ eine erste Wiederbelebung, wobei es an Vorschlägen und Ideen für eine künftige Nutzung der Kapelle nicht mangelte.
Der 2012 gegründete Förderverein Hans-Altmann-Park Stahnsdorf e.V., der das ArtEvent-Projekt 2018 unterstützte, setzt sich dafür ein, die Anlage als Ganzes zu erhalten und in einen Kulturpark umzuwandeln. Bleibt zu hoffen, dass sich hier nicht erneut die Dornenhecke des Vergessens hochrankt.
Das Konzept, spezifische Orte und Räume in der Region vorübergehend künstlerisch zu besetzen und mit neuen Bedeutungen anzureichern, wird ArtEvent jedenfalls beibehalten. Manuela Kuhlbrodt

 

Foto: MCK

 

Ressort: Kultur

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  • Viele Tore – stolze Kicker

    Fußballturnier der Kitas auf Jahn-Sportplatz ausgetragen

     

    TELTOW. Ein Ball, grüner Rasen und viele flinke Beine: Bereits zum neunten Mal fand der Kita-Cup, den das Unternehmen „MenschensKinder Teltow“ mit Unterstützung des Teltower FV 1913 alljährlich ausrichtet, statt.

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  • Still ruht der Teich

    Am Düppelpfuhl dümpeln die Bauarbeiten und vertreiben seine Freunde

     

    KLEINMACHNOW. Dem Düppelpfuhl und dem ihn umgebenden Park geht es nicht gut. Dabei sollte das eiszeitliche Gewässer am Ortseingang von Kleinmachnow einer Kur unterzogen und das Naherholungsgebiet verschönert werden.

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  • Die Krux mit den Straßensperrungen

    Umleitung, Abkürzung? Nicht durch unsere Straße.

     

    STAHNSDORF. Straßenbaumaßnahmen bringen Umleitungen mit sich und so mancher entdeckt auf diese Weise nicht nur die eine oder andere Abkürzung, sondern auch seinen Heimatort ganz neu.

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  • Keine Beruhigung für die Mieter

    Deutsche Wohnen trotz CDU-Vermittlung in der Defensive

     

    ZEHLENDORF/LANKWITZ. Deutschland ist im Grundgesetz als „demokratischer und sozialer Bundesstaat“ definiert (Artikel 20), woraus u.a. folgt, dass Grund und Boden bei Bedarf gesetzlich sozialisiert werden können (Artikel 15). Seit etwa zwei Jahren versuchen daher zehntausende Berliner mit dem Bündnis „Deutsche Wohnen & Co enteignen“, Artikel 15 praktisch zum ersten Mal zur Anwendung zu bringen.

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  • Hinweisschilder für Hindenburgdamm

    Neue Geschichtsdebatte um Straßennamen

     

    LICHTERFELDE/STEGLITZ. Am Nord- und Südende des Hindenburgdamms sollen Hinweisschilder angebracht werden, die über den einstigen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg (1847-1934) informieren.

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