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Baeke Stapel271218Die aktuelle Ausgabe:

BĂ„KE Courier Nr. 12/2018 vom 27. November 2018.

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Alle Vögel sind schon da

Bunt- und Grünspecht, Eule, Eichelhäher, Dompfaff, Amsel oder Rotkehlchen – die Montagsmalerinnen zeigen Vogelporträts im Rathaus

 

KLEINMACHNOW. Noch bis zum 30. August sind im Rathaus beachtenswerte Vogelbilder der Kleinmachnower Montagsmalerinnen zu sehen.

Ein ganz besonderes Lob gab es für die Frauen rund um Katharina von Baibus vom Berliner Ornithologen Derk Ehlert. Zur Ausstellungseröffnung verriet er, dass er, obwohl Ornithologe aus Passion, Vögel nicht so naturgetreu malen könnte. „Sehr gut beobachtet, das macht Spaß, die Bilder zu betrachten, weil man die Charaktere der einzelnen Arten wieder erkennt“, sagte der Umweltschützer zur Eröffnung und ergänzte, dass er eigentlich gar nicht malen könnte. Bürgermeister Michael Grubert sprach er aus der Seele. Er könne auch nicht malen, aber wenn er sich die überzeugenden Ergebnisse des Malkurses angucke, habe er doch noch Hoffnung, es zu lernen.
Die Ausstellungseröffnung erwies sich für die Malerinnen und die ersten Besucher nicht nur als unterhaltsamer Abend mit bester Akkordeonmusik, sondern auch mit viel Wissenswertem über die gefiederten Nachbarn. Der Berliner Wildtierexperte wußte von Gigolos unter der Vogelschar genauso zu berichten wie von Kauzen und Krähen. Sehr gut getroffen sei der Eisvogel, denn auf dem Bild steche die markante braune Brust hervor – die hat dem Vogel schließlich vor langer Zeit den Namen „Eisenvogel“ verschafft. Aus braun wie Eisen wurde dann mit der Zeit Eisvogel. Derk Ehlert berichtete auch noch, dass es ein Exemplar gebe, das in Berlin brüte und sich im Machnower Busch in Kleinmachnow seine Nahrung beschafft. Als „ein ganz freches Ding“ erweise sich die Blaumeise: Es gibt Exemplare, die überhaupt nicht treu sind und ohne festes Revier herumfliegen. Dabei versorgen sie mehrere Nester und frischen so ihre Population auf. Schließlich sind sie keine Zugvögel.
Die Hälfte der Stockenten erkennt man zurzeit übrigens kaum: Den schönen Erpel, der sich seiner Bewunderer sicher sein kann, den sucht man auf unseren Gewässern vergeblich. Der Grund: Das Männchen sieht aus wie das Weibchen und trägt ein so genanntes Schlichtkleid. Im Prachtkleid ist er nur in der 6- bis 8-wöchigen Balzzeit zu sehen, und die ist schon längst vorbei.
Über den Kauz gibt es auch viel zu berichten, unter anderem, dass das Weibchen größer ist als das Männchen. Und Michael Grubert erzählte die Geschichte, wie er gemeinsam mit seiner damaligen Nachbarin Katharína von Baibus vor bald 20 Jahren ein Waldkäuzchen-Junges in einer Voliere rettete.
Durch die Exkursionen des Berliner Vogelexperten Derk Ehlert hat Katharina übrigens das aktuelle Malthema für ihre Gruppe entdeckt. Informationen über die nächsten Exkursionen findet man im Umweltkalender des Berliner Senats im Internet. Gesine Michalsky

 

Foto: GM

 

Ressort: Kultur, Umwelt, Bildung

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