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Baeke Stapel090719Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 07/2019 vom 09. Juli 2019.

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Kein Pflegeheim im Buschgraben

Gemeindevertreter für Erhalt des Grüngeländes – Suche nach neuem Standort

 

KLEINMACHNOW. Die Erleichterung nach dem Beschluss der Gemeindevertreter im November war bei vielen riesig: Der Buschgraben wird als Grünfläche erhalten.

Der Antrag der Grünen, das Gebiet als Grünfläche im Flächennutzungsplan (FNP) auszuweisen, fand eine klare Mehrheit 19 Gemeindevertreter stimmten mit ja, 7 mit nein, einer enthielt sich. „Das ist heute ein guter Tag für Kleinmachnow“, freute sich Raoul Schramm von den Piraten als Erster. „Eine Erbengemeinschaft mit einem Investor wollte eine Bebauung herbeiführen und die Fläche in Bauland umwandeln lassen“, erklärte der Kleinmachower, doch der Ort war einfach falsch gewählt.
Die Vorsitzende des Fördervereins Buschgraben, Ursula Theiler, kämpfte gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Grüner Buschgraben“ gegen das Bauprojekt. „Wir freuen uns sehr über die Entscheidung und begrüßen, dass die Natur auf dem verbliebenen umstrittenen Gebiet am Machnower Busch erhalten bleibt“, sagte sie.
Östlich der Straßen Am Rund und Wolfswerder bis zur Landesgrenze erstreckt sich das Gebiet, das noch als Außenbereich eingestuft ist und nun im FNP als eine zusammenhängende Grünfläche im Landschaftsschutzgebiet festgelegt wird. Gebaut werden darf  in diesem Areal dann nicht mehr. Begründung: Jegliche Bebauung würde zu massiven Fällungen führen, heißt es im Antrag der Grünen. Und das wiederum zerstöre das bisherige System, Wohnflächen mit Grünzonen zu durchmischen.
Am ehemaligen Mauerstreifen wird das Naherholungsgebiet nun für die Zukunft gesichert. Die 18 Grundstücke, für die die Gemeindevertreterversammlung bereits im September die Aufstellung eines Bebauungsplanes beschloss, sind von der neuen Entscheidung nicht betroffen. Eine Verlängerung der Straßen am Rund und Wolfswerder, wie sie bereits vor über 80 Jahren vorgesehen war, ist jetzt möglich. Der Ansicht der Antrag stellenden CDU-Fraktion, dass für die Eigentümern eine teilungsbedingte Ungerechtigkeit wieder gutgemacht werden müsse, schloss sich die Gemeindevertermehrheit an.
Bürgermeister Michael Grubert betonte aber auch im Ortsparlament, dass der Eigentümer der  Pferdekoppel das Recht habe, seine Vorstellungen für seine Fläche darzustellen und darüber abstimmen zu lassen. Dieser präsentierte in den vergangenen Wochen den örtlichen Fraktionen seine Vorstellungen für den nordöstlichen Teil des  Buschgrabens: ein Heim für Alzheimer-Kranke mit Ausbildungszentrum für Pflegekräfte und eine Kita. Da Kleinmachnow Bedarf für weitere Plätze in der Pflege hat, kündigte der Bürgermeister an, für das Projekt nach einem anderen Ort in der Gemeinde zu suchen. Gesine Michalsky

 

Foto: GM

 

Ressort: Politik, Natur, Umwelt

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  • Viele Tore – stolze Kicker

    Fußballturnier der Kitas auf Jahn-Sportplatz ausgetragen

     

    TELTOW. Ein Ball, grüner Rasen und viele flinke Beine: Bereits zum neunten Mal fand der Kita-Cup, den das Unternehmen „MenschensKinder Teltow“ mit Unterstützung des Teltower FV 1913 alljährlich ausrichtet, statt.

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  • Still ruht der Teich

    Am Düppelpfuhl dümpeln die Bauarbeiten und vertreiben seine Freunde

     

    KLEINMACHNOW. Dem Düppelpfuhl und dem ihn umgebenden Park geht es nicht gut. Dabei sollte das eiszeitliche Gewässer am Ortseingang von Kleinmachnow einer Kur unterzogen und das Naherholungsgebiet verschönert werden.

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  • Die Krux mit den Straßensperrungen

    Umleitung, Abkürzung? Nicht durch unsere Straße.

     

    STAHNSDORF. Straßenbaumaßnahmen bringen Umleitungen mit sich und so mancher entdeckt auf diese Weise nicht nur die eine oder andere Abkürzung, sondern auch seinen Heimatort ganz neu.

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  • Keine Beruhigung für die Mieter

    Deutsche Wohnen trotz CDU-Vermittlung in der Defensive

     

    ZEHLENDORF/LANKWITZ. Deutschland ist im Grundgesetz als „demokratischer und sozialer Bundesstaat“ definiert (Artikel 20), woraus u.a. folgt, dass Grund und Boden bei Bedarf gesetzlich sozialisiert werden können (Artikel 15). Seit etwa zwei Jahren versuchen daher zehntausende Berliner mit dem Bündnis „Deutsche Wohnen & Co enteignen“, Artikel 15 praktisch zum ersten Mal zur Anwendung zu bringen.

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  • Hinweisschilder für Hindenburgdamm

    Neue Geschichtsdebatte um Straßennamen

     

    LICHTERFELDE/STEGLITZ. Am Nord- und Südende des Hindenburgdamms sollen Hinweisschilder angebracht werden, die über den einstigen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg (1847-1934) informieren.

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