Header 2016 1



+ + + Der nächste BC erscheint am 30. Juli. + + + Redaktionsschluss ist der 25. Juni. + + +

Baeke Stapel090719Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 07/2019 vom 09. Juli 2019.

Alte BÄKE Courier-Ausgaben aus dem Archiv lesen


bc-news Header4

 

Hauptstadt und Umland synchronisieren

Stadtforum Berlin diskutierte die gemeinsame Zukunft von Berlin und 50 Nachbarkommunen

 

BERLIN. Zu Beginn des dritten diesjährigen “Stadtforums“ am 12. November wies Moderatorin Cordelia Polinna von der Urban Catalyst GmbH auf das Hauptproblem hin, das im Auditorium Friedrichstraße diskutiert werden sollte: einerseits „ein rasantes Wachstum in Berlin und im Speckgürtel“ seit fünf Jahren, aber andererseits „eine langatmige Entwicklung von Verwaltung und Infrastruktur“.

Den dazugehörigen Vorträgen und Debatten lauschten rund 350 Interessierte.
Die Veranstaltung sollte über den sich gerade in Neuausstellung befindlichen Landesentwicklungsplan informieren, den Jan Drews von der Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg vorstellte. Als dessen wichtigste Strategie wurde der Berliner „Siedlungsstern“ hervorgehoben: transeuropäische Korridore kreuzen sich in der Hauptstadt und bilden als Bahntrassen „Hauptachsen“ durch Berlin und Brandenburg, an denen sich die meiste Ansiedlung vollzieht. Entlang der Achsen werden „Mittelzentren“ wie Teltow und „Regionalparks“ wie der Teltow-Park (siehe BC, 06/17) ausgemacht, die für Daseinsvorsorge und Lebensqualität im Berliner Umland sorgen sollen.
Der ehemalige Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael von der Mühlen (SPD), nannte neben dem Landesentwicklungsplan weitere Entwicklungselemente wie Flächenpools, digitale Vernetzung oder Landesgesellschaften.  Er empfahl Wettbewerbe von regionalen „Leitbildern“ und „Regionalen“ (Kommunenzusammenschlüssen) in Brandenburg.
In einer Diskussion stellten die Berliner Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher (LINKE), und die Brandenburger Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Kathrin Schneider (SPD), das „Kommunale Nachbarschaftsforum“ vor, in dem sie seit Jahren versuchen, das Zusammenwachsen der beiden Länder voranzutreiben. Anfang der 1990er habe eine euphorische Stimmung geherrscht, die mit der gescheiterten Fusion 1996 endete. Im selben Jahr nahm man jedoch eine gemeinsame, integrierte Entwicklungsplanung auf, die sich erst in den letzten Jahren intensiviert habe. Dem jetzigen Druck vom Berliner Wohnungsmarkt stelle man erstens den Bau von 230.000 Wohnungen bis 2030 und zweitens die Strategie „Sprung in die zweite Reihe“ entgegen. Darunter verstehen sie die Unterstützung von Wirtschaft und Mobilität im zweiten Speckgürtel (z.B. Ludwigsfelde, Lübbenau, Eberswalde, …). So müssten Menschen, die in Berlin arbeiten, nicht teuer dort wohnen, wenn sie in Brandenburg eine gute Versorgung und Bahn- bzw. Straßenanbindung vorfänden.
Dies gilt natürlich auch für die Region TKS, wo noch Verbesserungen der Verkehrsführung insbesondere an der Querung des Teltowkanals erforderlich sind. Ein neuralgischer Punkt ist nach wie vor die Knesebeckbrücke, die als Behelfslösung Teltow mit Berlin-Zehlendorf verbindet. Um eine Veränderung zu erreichen, sprach der BÄKE Courier bereits im Juni Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, bei ihrer Rathausvisite an (siehe BC, 07/2018). Während des Stadtforums sprach der BC mit Ulrike Kessler von Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg ins Gespräch, die bestätigte, dass die Anbindung Knesebeckbrücke bereits Thema in ihrem Gremium sei. Eine diesbezügliche Anfrage zum Stand der Planung bei der Ministerin blieb bisher unbeantwortet.
Wer mehr zu den Themen Arbeit, Wohnen und Mobilität im Berliner Umland erfahren wollte, konnte sich dann einem von drei Foren mit weiteren Experten anschließen. In einem abschließenden Podiumsgespräch erörterten Lompscher und Schneider mit dem Bezirksstadtrat für Bauen, Stadtentwicklung und öffentliche Ordnung von Treptow-Köpenick, Rainer Hölmer (SPD), und dem Bürgermeister von Hoppegarten, Karsten Knobbe (LINKE), wie man die Kooperation zwischen Berlin und Brandenburg verstärken könne. Conrad Wilitzki

 

Quelle: Schautafel Stadtforum, Foto: CW

 

Ressort: Verkehr, Regionales, Politik

BC Angebot Header4

 

 

  Hausmeister im SportForum Kleinmachnow gesucht!

 

Hausmeister

 

 

 

 

 

  

  Angebot der Woche: Hier ist Platz für Ihre Werbung!

Flyer Angebot

bc-themen Header2

  • Viele Tore – stolze Kicker

    Fußballturnier der Kitas auf Jahn-Sportplatz ausgetragen

     

    TELTOW. Ein Ball, grüner Rasen und viele flinke Beine: Bereits zum neunten Mal fand der Kita-Cup, den das Unternehmen „MenschensKinder Teltow“ mit Unterstützung des Teltower FV 1913 alljährlich ausrichtet, statt.

    Weiterlesen...  
  • Still ruht der Teich

    Am Düppelpfuhl dümpeln die Bauarbeiten und vertreiben seine Freunde

     

    KLEINMACHNOW. Dem Düppelpfuhl und dem ihn umgebenden Park geht es nicht gut. Dabei sollte das eiszeitliche Gewässer am Ortseingang von Kleinmachnow einer Kur unterzogen und das Naherholungsgebiet verschönert werden.

    Weiterlesen...  
  • Die Krux mit den Straßensperrungen

    Umleitung, Abkürzung? Nicht durch unsere Straße.

     

    STAHNSDORF. Straßenbaumaßnahmen bringen Umleitungen mit sich und so mancher entdeckt auf diese Weise nicht nur die eine oder andere Abkürzung, sondern auch seinen Heimatort ganz neu.

    Weiterlesen...  
  • Keine Beruhigung für die Mieter

    Deutsche Wohnen trotz CDU-Vermittlung in der Defensive

     

    ZEHLENDORF/LANKWITZ. Deutschland ist im Grundgesetz als „demokratischer und sozialer Bundesstaat“ definiert (Artikel 20), woraus u.a. folgt, dass Grund und Boden bei Bedarf gesetzlich sozialisiert werden können (Artikel 15). Seit etwa zwei Jahren versuchen daher zehntausende Berliner mit dem Bündnis „Deutsche Wohnen & Co enteignen“, Artikel 15 praktisch zum ersten Mal zur Anwendung zu bringen.

    Weiterlesen...  
  • Hinweisschilder für Hindenburgdamm

    Neue Geschichtsdebatte um Straßennamen

     

    LICHTERFELDE/STEGLITZ. Am Nord- und Südende des Hindenburgdamms sollen Hinweisschilder angebracht werden, die über den einstigen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg (1847-1934) informieren.

    Weiterlesen...  

       bc gewinnspiel button    
Hier die Gewinner des letzten BÄKE Courier-Rätsels!

        Twitterbutton  Folgen Sie uns auf Twitter!

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok