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Baeke Stapel150120Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 1/2020 vom 14. Januar 2020.

Alte BÄKE Courier-Ausgaben bis 2019 und ab 2020 aus dem Archiv lesen


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Spatenstich für „Biomalzspange“

Baubeginn für letztes Teilstück des Teltower Spangensystems

TELTOW/STAHNSDORF. Viele Jahre lag das Vorhaben auf Eis, doch Mitte März erfolgte mit dem symbolischen ersten Spatenstich der Baustart für die künftige „Biomalzspange".

Sie ist der letzte Abschnitt des bereits in den 1990er Jahren geplanten Teltower Spangensystems, das eine Entlastung der Potsdamer Straße durch die Umfahrung des Ruhlsdorfer Platzes ermöglichen sollte. Das wurde in den ersten zehn Jahren nach der Jahrtausendwende mit dem Bau der „Südspange“ zwischen der Ruhlsdorfer Straße und der Mahlower Straße, der „Ostspange“, zwischen der Mahlower Straße und der Lichterfelder Allee, sowie der „Nordspange“, von der Zehlendorfer Straße zur Oderstraße, erreicht. Es folgte die „Bogenspange“, die das Techno Terrain an die Potsdamer Straße anschloss. Danach war Schluss. Die geplante „Biomalzspange“ vom Kreisverkehr Potsdamer Straße bis Iserstraße konnte nicht realisiert werden. Stattdessen erfolgte jetzt eine Anbindung der im Techno Park endenden Quermathe zum Kreisverkehr Potsdamer Straße. Deren Besonderheit: Von den etwa 645 Metern Gesamtlänge liegen 400 Meter auf Teltower und rund 245 Meter auf Stahnsdorfer Areal. Mehrere Anläufe, die Spange zu bauen, scheiterten an Protesten und Klagen einer Initiative von Anwohnern auf Stahnsdorfer Seite, die unzumutbare Lärmbelästigung befürchteten. Dem wurde in den Planungen des Ingenieurbüros Baurconsult mit einem Lärmschutzsteilwall, der 120 Meter lang und 4 Meter hoch ist, Rechnung getragen. In die 7,50 Meter breite Fahrbahn des Spangenteils wird außerdem lärmarmer Splittmastix-Asphalt eingebracht. Weiterhin ist sie mit beidseitigem, anderthalb Meter breitem Fahrradschutzstreifen ausgestattet. Abseits der Fahrbahn wird es zwei Meter breite Gehwege geben. An den Kosten von ca. 1,8 Millionen Euro für die „Biomalzspange“ beteiligt sich die Stadt Teltow mit etwa einer Million Euro, die Gemeinde Stahnsdorf trägt rund 800000 Euro. Die Auftraggeber konnten für ihr Projekt jedoch Fördermittel vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung akquirieren, die knapp 50 Prozent der Baukosten ausmachen werden. Bauausführende ist die Strabag AG. „Diese Nordanbindung wird viele Stahnsdorfer Bürger von einem beträchtlichen Teil des Durchgangsverkehrs befreien. Nach Fertigstellung der Straße werden wir eine weitere Verkehrszählung durchführen, so wie es im September 2018 beschlossen wurde“, betonte Bernd Albers. „Mit dem Bau der Biomalzspange steht unser Spangensystem vor dem Abschluss. Es garantiert eine großräumige Umfahrung des Teltower Stadtzentrums und wird die Lebensqualität vieler Einwohner entscheidend verbessern“, äußerte Thomas Schmidt. Beide Bürgermeister zeigten sich erleichtert darüber, dass das Projekt nun endlich startete und griffen motiviert zu den Spaten. Das Verbindungsstück zwischen den Gewerbegebieten "Techno Terrain" Teltow und dem Stahnsdorfer "Techno Park" soll bis zum Herbst 2019 fertiggestellt sein. Manuela Kuhlbrodt

 

Foto: CA

 

Ressort: Regionales, Politik, Verkehr

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  • Wieder viel los, 2020

    Im Mittelpunkt: 100 Jahre Landgemeinde Kleinmachnow

    REGION. Die ersten beiden Wochen eines neuen Jahres sind vielerorts den Neujahrsempfängen und -treffen und ersten Sitzungen in den Verwaltungen vorbehalten, so auch in unserer Region.

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  • „Biomalzspange": Eine Straße – zwei Namen

    Neue Umfahrung für den Verkehr freigegeben

    STAHNSDORF/TELTOW. Geplant war sie bereits vor über zehn Jahren, doch als es um die Umsetzung ging, konnte sie nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit, und damit vorfristig, fertiggestellt werden.

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  • „Nichts ist lebendiger als ein Friedhof…“ (T. Fontane)

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    STAHNSDORF. Sieben Menschen und ein Plan: den vielen Ideen und Interessenten – den Südwestkirchhof betreffend – einen Rahmen und die Möglichkeit zu geben, all die Pläne in die Tat umzusetzen.

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  • Weitere Gedenkstele enthüllt

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