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Baeke Stapel260520Die aktuelle Ausgabe:

BÄKE Courier Nr. 5/2020 vom 26. Mai 2020.

Alte BÄKE Courier-Ausgaben bis 2019 und ab 2020 aus dem Archiv lesen


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Gerichtsverhandlung ist verschoben

Schließung der Kammerspiele wegen Corona-Ansteckung vertieft die Sorgen/ Kein Betreiberwechsel gewünscht

KLEINMACHNOW. „Voller Sorge um die Zukunft unseres Hauses“, heißt es auf der Internetseite der Neuen Kammerspiele, müssten die Kulturgenossen mitteilen, dass der Betrieb bis auf Weiteres eingestellt ist wegen Corona.

Mit der Schließung kreisen die Gedanken in der Karl-Marx-Straße zudem um die Sorge, wie es nach der außerordentlichen Kündigung des Mietvertrages durch den Eigentümer der Immobilie weitergeht mit dem Kino und Kulturhaus. Der erste Termin zur Klärung vor dem Landgericht Potsdam am 17. März ist wegen der Ansteckungsgefahr verschoben worden.
Noch kurz vor der Bekanntgabe der Verschiebung des Gerichtstermins reagierten sowohl der Kleinmachnower Ortsverband der Grünen/Bündnis90 als auch der Bürgermeister, Michael Grubert (SPD). Sie kündigten Mitte März ihre Unterstützung an, um den Kulturbetrieb zu erhalten. Die PNN berichtete über das Hilfsangebot des Bürgermeisters, das allerdings bisher keine konkreten Ergebnisse beinhaltet. Auch zum Verkauf des Hauses an die Gemeinde Kleinmachnow gibt es keine Neuigkeiten. Eigentümer Karl-Heinz Bornemann beantwortete entsprechende Nachfragen der PNN nicht.
Mitbegründer der Neuen Kammerspiele und Kulturgenosse, Michael Martens, stellte klar, dass er kein Interesse habe, im Zusammenhang mit der gerichtlichen Auseinandersetzung als möglicher Nachfolger gehandelt zu werden. Mit einer Pressemitteilung des Kleinmachnower Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen unterstrich der Grünen-Politiker, wie wichtig ihm der Kulturstandort und die Kulturgenossenschaft für die Attraktivität Kleinmachnows sei. Weiter heißt es, dass die Grünen alles Erforderliche unternehmen werden, um der Kulturgenossenschaft den weiteren Betrieb der Kammerspiele an dem bewährten Ort zu ermöglichen. Zudem werde sich die Grüne Fraktion in der Gemeindevertretung Kleinmachnow dafür einsetzen, dass die Gemeinde die Immobilie erwirbt und der Kulturgenossenschaft zum Weiterbetrieb der Neuen Kammerspiele langfristig verpachtet. Eigentümer Karl-Heinz Bornemann hat Anfang des Jahres den Pachtvertrag gekündigt, wogegen die Geschäftsführerin der Kulturgenossenschaft, Carolin Huder, Widerspruch eingereicht hat. Darüber sollte am 17. März das Landgericht Potsdam verhandeln.
Als Mitbegründer der Kulturgenossenschaft im Jahr 2012 war Michael Martens auch Ideengeber aus Leidenschaft für Kinofilme. Die Kulturgenossen beschlossen kurz nach ihrem Start trotzdem, ohne Michael Martens als Geschäftsführer weiterzumachen. Daraus, sagt Michael Martens, ist inzwischen ein Verhältnis zu den Kulturgenossen geworden, wie es jeder hat, der die Neuen Kammerspiele mit ihrer guten Mischung aus Kultur-Programm und Unterhaltung schätzt.
Und dass Carolin Huder und ihr Team gute Arbeit für das Kino leisten, sei unumstritten. Als Mitbegründer wünsche er jetzt, der Kulturgenossenschaft den Rücken zu stärken und dafür zu sorgen, dass das erfolgreiche Projekt „mit seiner Ausstrahlung über Kleinmachnow hinaus“ erhalten bleibt. Selbstkritisch betrachtet, hat Michael Martens auch seine Rolle für die Kulturgenossenschaft. Er wisse um das Problem, dass Verantwortliche nicht gerne Ratschläge bekommen. „Mit Ratschlägen halte ich mich zurück, schließlich läuft der Betrieb, da brauchen sie nicht noch jemanden, der alles besser weiß.“ Für den Fall der Fälle habe er allerdings bereits seine Vermittlung vorgeschlagen. Er biete an, mit dem Eigentümer Bornemann zu sprechen. „Ich kenne im Übrigen die Beweggründe von Herrn Bornemann, den Mietvertrag mit den Kulturgenossen zu kündigen genauso wenig wie andere, und weiß über den Sachverhalt nicht mehr als man der Presse entnehmen kann“, so Martens. Gesine Michalsky, 24.03.20

 

BU: Leere Stühle, wohin man schaut – auch in den Neuen Kammerspielen, Foto: CA

 

Ressort: Kultur, Unterhaltung

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    Schilderwald für Schnell-Leser

    STAHNSDORF. Die L77neu ist endlich eröffnet worden, nachdem es durch Klagen zu jahrelangen Verzögerungen beim Bau gekommen war. Die gut ausgebaute Strecke führt nun vom Stahnsdorfer Hof bis zur L40 Höhe Marggrafshof und soll helfen, den innerörtlichen Verkehr aus dem Ort herauszuführen.

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    TELTOW. Der ehemalige Teltower Pfarrer Thomas Karzek (siehe BC 09/18) hat sich an die hiesige Kirchengeschichte gewagt: Zum 85. Jubiläum der Siedlungskirche in der Mahlower Str. 150A hat er Artikel zum Wirken des Pfarrers Hans Böhm geschrieben und auch eine Wikipedia-Seite angelegt.

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    KLEINMACHNOW/REGION. Am 19. März wurde der Biologe Dr. Gerhard Casperson 90 Jahre alt. Der BÄKE Courier traf den Naturschützer im Wald am Machnower See unterhalb der Hakeburg.

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