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Schlachtensee Ortsteil

Acht Ortsteile in Steglitz/Zehlendorf

STEGLITZ-ZEHLENDORF. Die Bezirksverordneten waren sich einig, dass man gemeinsam einen achten Ortsteil in dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf schafft. Der am Mittwoch gefasste Beschluss ist damit der Endpunkt des Kampfes der Bürgerinitiative "Wir sind Schlachtensee" für einen eigenen Ortsteil. Im baurechtlichen Sinne ist ein Ortsteil „jeder Bebauungskomplex im Gebiet einer Gemeinde, der nach der Zahl der vorhandenen Bauten ein gewisses Gewicht besitzt und Ausdruck einer organischen Siedlungsstruktur ist“. So das Verwaltungsgericht München. Ob der Ortsteil Schlachtensee diesem Kriterium genügt, ist fraglich. Allerdings stärken sie die Identifikation der Bürger mit ihrem Umfeld. Dass es diese Identifikation schon vorher gab, haben die Bürger durch ihre erfolgreiche Unterschriftenaktion bewiesen, die abschließend zu dem erwähnten Beschluss führte. Der größte Berliner Ortsteil ist übrigens Neukölln mit 160.000 Einwohnern. Der kleinste ist Malchow mit circa 650 Einwohnern. Berlin selbst hat jetzt 97 Ortsteile. Kü, 21.05.20


Stahnsdorf öffnet ab Montag alle kommunalen Kitas für Notbetreuung

Infektionsschutzvorgaben reduzieren „normales“ Betreuungsangebot auf knapp die Hälfte

STAHNSDORF. Bis zum jetzigen Zeitpunkt hätten trotz der kapazitätsbeschränkenden Hygieneregeln alle Kinder, für die eine Erlaubnis vorliegt, einen Platz, meldet die Gemeinde Stahnsdorf. Die zwingend einzuhaltenden Regeln sähen vor, dass maximal sechs Krippenkinder von einer Erzieherin in einem Raum betreut werden dürfen. Im Kindergartenalter sind dies bis zu zehn Kinder, im Hort höchstens 15. Zu beachten sei für die Kitas außerdem, dass Kindergruppen stabil und ohne Erzieherwechsel bleiben. Notbetreute Kinder und solche, die die „Ein-Tages-Regelung“ in Anspruch nehmen, sind in getrennten Gruppen zu betreuen. All dies führe zu einem erhöhten Bedarf an Räumen und Erziehern. Zur Ausschöpfung aller Möglichkeiten und Erreichung der maximalen Anzahl der zu betreuenden Kinder stellte die Gemeinde Stahnsdorf einen Antrag beim Landkreis Potsdam-Mittelmark auf Wiederinbetriebnahme aller Kitas. Als Vorbereitung der weiteren Schritte in Richtung Regelbetrieb nimmt die Gemeinde Stahnsdorf nun mit Wirkung zum 25. Mai 2020 alle sieben kommunalen Kindertagesstätten wieder in Betrieb. Erziehungsberechtigte, deren Kinder eine „Ein-Tages-Regelung“ in Anspruch nehmen möchten, sollen bitte ab dem 25. Mai 2020 mit der Leitung ihrer „Stammkita“ in Kontakt treten, um verbindliche Absprachen zu treffen. PM Stahnsdorf/Kü, 20.05.20


Illegale Ablagerungen seit 2019 verdoppelt

Um erhöhte Aufmerksamkeit wird gebeten

STAHNSDORF. Bauschutt, Baustellenabfälle, Renovierungsabfall, Farbreste, Fußbodenbeläge, Styropor, aber auch Medizinabfälle; Wald und Feld werden zur Müllkippe. Die Pressestelle der Gemeinde Stahnsdorf meldet, dass der extreme Anstieg der Vermüllung möglicherweise "auf auf die zeitweise Schließung der Wertstoffhöfe und den verstärkten Besucheransturm innerhalb der Waldflächen zurückzuführen ist". Im Zeitraum Januar bis Mitte Mai seien 38 Fälle von illegalen Ablagerungen zu verzeichnen gewesen. Im gleichen Zeitraum wurden im Vorjahr nur 20 Fälle festgestellt. Im Übrigen wird gemeldet, dass sogar Medizinabfälle im Wald gefunden wurden. Die Müllfrevler seien in diesem Fall ermittelt worden. Die Verwaltung bittet nun alle Bürger um erhöhte Aufmerksamkeit. Es genüge dabei nicht, nur die Farbe und Fabrikat eines Fahrzeugs nennen zu können. Kennzeichen oder Aufschriften seien dagegen geeignet, die Naturschänder zu ermitteln. Gesucht werde beispielsweise nach weiteren Hinweisen zu Tätern, die vermutlich am 16. April 2020 an einem Wirtschaftsweg nördlich der Ortslage Sputendorf 37 Gebinde mit unterschiedlichsten Schadstoffen ablegten (Fotos auf Anfrage bei der Freiwilligen Feuerwehr Schenkenhorst/Sputendorf). Erste Hinweise seien eingegangen, weitere sind erwünscht. Ordnungsbehörde oder Polizei nehmen alle sachdienlichen Hinweise entgegen. PM Stahnsdorf/Kü, 19.05.20


Hygienekonzept für Seniorenbegegnungstätte

Betätigungsformen werden festgelegt

STAHNSDORF. Wie der Pressesprecher der Gemeinde Stahnsdorf, Stephan Reitzig, mitteilte, arbeitet die Verwaltung an einem Hygienekonzept für die Seniorenbegegnungsstätte in der Lindenstraße. Zurzeit sind noch alle Aktivitäten dort verboten. Allerdings ist denkbar, dass man den Betrieb schrittweise wieder aufnimmt. Wann genau, ist nicht in Erfahrung zu bringen. Frau Ingrid Scharf vom Seniorenbeirat Stahnsdorf (CDU) kommentierte diese Nachricht wie folgt: " Die Verwaltung verhält sich hier sehr verantwortungsvoll. Es ist nämllich die schwierige Abwägung zu treffen zwischen dem Schutz von Hochrisikopersonen und dem Bedürfnis gerade älterer Menschen nach Beisammensein." Der BÄKE Courier wird darüber informieren, wann eine Wiedereröffnung der Seniorenbegegnungsstätte zu erwarten ist. PM/Kü, 19.05.20

 

Autohaus ist insolvent

110 Mitarbeiter betroffen

TELTOW. Die Autohausgruppe am Bahnhof Teltow in der Mahlower Straße 250 hat einen Insolvenzantrag gestellt. So die PNN mit Berufung auf den Insolvenzverwalter. Der Betrieb des Autohauses der drei Marken VW, Skoda und Audi kann allerdings noch bis zum Juli weiterlaufen. Die Cornona-Krise wird nicht alleine für die Insolvenz verantwortlich gemacht. Vielmehr habe der Verlust beim Rückkauf von Leasingmodellen zu erheblichen Verlusten geführt. Der Rückkauf war eine Folge des Dieselskandals. Ebenfalls erheblich sei der Rückgang am Neuwagengeschäft. Es steht zu vermuten, dass auch andere Autohäuser in der Region in schweres Fahrwasser geraten könnten, wenn der Neuwagenverkauf nicht anzieht. PM/Kü, 19.05.20

 

Volkshochschule PM öffnet seine Pforten

Aber nur kleine Gruppen

POTSDAM/MITTELMARK: DIE Volkshochschule PM öffnet sowohl in Kleinmachnow als auch in Werder und Beelitz seine Pforten. Vom Korbflechten über Sprachen kann man dort verschiedene Kurse belegen. Weitere Informationen erhält man auf der Internetseite der Volkhochschule oder telefonisch. Zu beachten ist, dass die Kurse nur sehr klein gehalten werden müssen. Deshalb ist eine zeitnahe Anmeldung erwünscht. Weitere Informationen unter kvhs-pm.de. PM, 19.05.20

 

Wildschweine am Mühlendamm

Polizei sperrt ab

STEGLITZ/ZEHLENDORF. Die Polizei hat im Laufe des Freitags die Mühlenstraße abgesperrt, als eine Rotte Wildschweine in den Straßenverkehr geraten war. Den Wildschweinen ist dem Vernehmen nach nichts passiert. Gerade im Grüngürtel um Berlin finden die Tiere übrigens ideale Lebensbedingungen. Sie können kaum bejagt werden. Außerdem finden sich immer wieder Menschen, die sie füttern. Schließlich geht ihnen auch so das Futter in den Grünzonen kaum aus, während sie auf dem platten Land sogenannten Futterschocks ausgesetzt sind. Diese treten immer nach der Ernte auf und treiben die Tiere in die Städte. Wildschäden werden in den Städten nicht ersetzt, da diese Bereiche nicht bejagbar sind. Empfohlen wird, wildschweinsichere Zäune zu ziehen. PM/Kü, 18.05.20

 

Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz wieder geöffnet

Sicherheitsvorschriften sind zu beachten

ZEHLENDORF. Das Haus der Wannseekonferenz ist wieder geöffnet. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10 Uhr bis 16 Uhr. Es werden maximal 15 Leute auf einmal zugelassen. Der Eintritt ist frei. in diesem Gebäude wurde die sogenannte geheime Wannseekonferenz durchgeführt. Dabei ging es nicht darum, den Mord an den europäischen Juden zu beschließen. Dieser war bereits angelaufen und wurde zum Beispiel von SD-Einsatzgruppen seit Herbst 1941 durchgeführt. Die Wannseekonferenz diente vielmehr der Koordination der weiteren Vernichtung. Auf ihr wurde auch der Zeitablauf dessen beschlossen. Geleitet wurde die Konferenz von Obergruppenführer Reinhard Heydrich, der im Auftrag von Reichsmarschall Herman Göring handelte. Der Massenmord entsprach der nationalsozialistischen Ideologie, wie sie Adolf Hitler in seinem Buch "Mein Kampf " beschrieben hat. PM/Kü, 17.05.20

 

Kreis hat neue Gleichstellungsbeauftragte

Intergrationsbeauftragte fehlt noch

POTSDAM-MITTELMARK. Mariana Sigel ist die neue Gleichstellungsbeauftragte in Potsdam-Mittelmark. Sie arbeitet bereits in der Verwaltung des Kreises und wurde von dem Landrat Wolfgang Blasig vorgeschlagen. Genau dies wurde von den Linken im Landkreis moniert. Man habe versäumt, die Stelle öffentlich auszuschreiben. Die Verwaltung gab zu bedenken, dass es üblich sei, zunächst in der Verwaltung selbst Stellen auszuschreiben, um sie zu besetzen. Bis jetzt ist allerdings noch kein Integrationsbeauftragter bestellt worden. Hier wünschen sich die Linken ein zügiges Verfahren. Ein Integrationsbeauftragter soll dafür sorgen, dass sich Migranten in die Gesellschaft integrieren. Inwiefern die Arbeit der letzten Integrationsbeauftragten zur Integration beigetragen hat, ist dabei schwer zu ermessen. Wenn es jedoch alllein um Konferenzen, Treffen und Gespräche mit den verschiedenen Beteiligten geht, hat die ehemalige Integrationsbeauftragte, Theresa Pauli, Maßstäbe gesetzt. PM/Kü, 16.05.20

 

Hilfe für Medien

Zeitungen sind ausgeschlossen

POTSDAM. Der Brandenburger Landtag hat finanzielle Hilfe für lokale Medien beschlossen. Das berichtet die PNN in ihrer heutigen Ausgabe. Allerdings seien davon lokale Zeitungen ausgeschlossen. Der Bund wolle zu einem späteren Zeitpunkt die lokale Presse mit 40 Millionen unterstützen. Daher wartet man im Landtag noch ab, um nicht Gefahr zu laufen, doppelte Unterstützung zu gewähren. Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Petra Budke sprach für den Fall einer möglichen Unterstützung von Abo-Gutscheinen für die Zeitungen. Bei der Hilfe für die elektronischen Medien solle, so fordert der CDU Abgeordnete Ingo Senftleben darauf geachtet werden, dass keine redaktionellen Eingriffe vorgenommen werden. Genau dies befürchtet die AfD im Landtag, weshalb sie jede Unterstützung abgelehnt hat. PM/Kü, 15.05.20

 

Der Wohnturm geht in die nächste Runde

Steglitzer Kreisel erhält neue Fassade

STEGLITZ. Der Steglitzer Kreisel, das einst umstrittene, asbestverseuchte Bauwerk mit 120 m Höhe, bekommt voraussichtlich nächstes Jahr eine edle Fassade aus Naturstein, meldet die PNN. Während im Turm Wohnungen entstünden, sei im Erdgeschoss eine Einkaufsarkade geplant. Dem Vernehmen nach wird allein in den Sockelbau eine dreistellige Millionensumme investiert. 2025 soll das Ensemble fertiggestellt sein. Der Kreisel wurde in den siebziger Jahren errichtet. Während seiner Fertigstellung entwickelte sich einst der erste große Bauskandal in West-Berlin. Damals musste das Land mit einer größeren Summe einspringen, als die Bauherrin Insolvenz anmeldete. Besonders problematisch war, dass die Architektin Kressmann-Zschach dem damaligen Oberfiinanzdirektor sehr nahe stand. Überhaupt war Kressmann-Zschach im alten West-Berlin gut in der Politik vernetzt und nutzte ihre Beziehungen. Der Steglitzer Kreisel war insofern für viele Westberliner ein Symbol für Misswirtschaft.PM/Kü, 15.05.20

 

 

Polizeimeldungen

 

Sachbeschädigung an zehn PKW

KLEINMACHNOW/TELTOW. In der Nacht zum 18. Mai wurde der blaue VW Transporter T6 mit dem amtlichen Kennzeichen PM-BU 6006 von einem Grundstück in der Annastraße gestohlen. Die Polizeit nahm Anzeige auf. PM/BC, 21.05.20

Diebstahl von PKW

STAHNSDORF. In der Nacht zum 13. Mai wurden der Polizei drei PKW-Beschädigungen in Kleinmachnow und sieben in Teltow gemeldet. Sie sicherte Spuren und Anzeigen aufgenommen. PM/BC, 21.05.20

Redaktionsstand: 21.05.20

 

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