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Bühnengeschichte für alle

Das Steglitz-Museum stellt das Schlosspark Theater vor

 

STEGLITZ. „Keine Kunstform ist dem Schicksal so rascher Vergänglichkeit ausgeliefert wie das Theater“, stellte der erste Chef des Schlosspark Theaters nach dem II. Weltkrieg, Boleslaw Barlog, fest. Davon ausgehend reifte bei der Vorsitzenden des Heimatvereins Steglitz e.V., Gabriele Schuster, die Idee, dem Bühnenhaus aber auch der Berliner Theatergeschichte eine Ausstellung zu widmen und so dem Vergessen zu entreißen.

Seit Anfang des Jahres initiierte Schuster in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Schlosspark Theater e.V. eine große einjährige Ausstellung im Steglitz-Museum, unterteilt in fünf „Akte“. Am 28. Oktober wurde diese feierlich im Schlosspark Theater selbst vorgestellt. Intendant Dieter Hallervorden dankte dort der Museumsleiterin.

„Sie werden bei einem Besuch gar nicht alles schaffen“, versprach Schuster dem Publikum, bevor sie eine Präsentation mit Filmelementen zeigte, die die bewegte Geschichte andeutete. Man habe überraschend viel gefunden: „Mein Schlosspark Theater“ umfasst Fotos, Filme, Requisiten, Kostüme und Texte – von den Anfängen im alten Preußen als Sommerbühne, dem erfolgreichen Theaterhaus ab 1921, die Blütezeit 1945-72 unter Barlog bis hin zur schon fast 10jährigen Intendanz von Hallervorden. Sie wurde am 11. September 2018 eröffnet und ist noch bis zum 30. Juni 2019 zu sehen. Jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat will Schuster selbst durch die Ausstellung führen. CW

 

Fotos: UV

 

Ausstellungspräsentation

 

 

Steglitz-Museum

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