Anpassen statt abwarten

Stahnsdorf überarbeitet seine Baumschutzsatzung  STAHNSDORF. Wie die Pressestelle der Gemeinde Stahnsdorf meldet, plant die Verwaltung eine Überarbeitung der alten Baumschutzsatzung. Dabei sollen 40 Baumarten zusätzlich zu den 20 bereits bestehenden Pflanzen in das Werk aufgenommen werden. Diese kämen mit Dürrestress und Hitze besser klar und seien daher geeignet einen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel zu leisten. Grundstückseigentümer könnten vorbehaltlich der Zustimmung durch die Gemeindevertretung im Falle einer Zustimmung aus einem größen Katalog von Bäumen wählen, wenn sie Ersatzpflanzungen durchführen müssen. Als besonders geeignet für eher trockenes Klima gilt zum Beispiel die Roteiche. Im Gegensatz dazu sind Fichten eher ein Auslaufmodell in unserer Region, weil sie mit den hohen Temperaturen nicht klar kommen. Wer dafür sorgen will, dass die Feuchtigkeit im Boden gehalten wird, kann übrigens auch etwas tun. Weniger oft den Rasen mähen und Todholz auch mal liegen lassen sorgen dafür, dass die Böden nass bleiben. Im Gegensatz dazu sind besonders Versiegelungen durch großflächige Beflasterung problematisch, wenn es darum geht, das Wasser am Abfließen zu hindern.
PM/Kü

Foto: Pressestelle Stahnsdorf

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