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Atomendlager in Potsdam-Mittelmark denkbar

Laut Karte drei Bodentypen geeignet 

POTSDAM-MITTELMARK  Die Bundesgesellschaft für Endlagerung hat eine Karte veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass Potsdam-Mittelmark in weiten Teilen für ein Endlager zumindest theoretisch in Frage käme. PM verfügt nämlich sowohl über endlagerfähiges Tongestein als über zwei verschiedene Typen von Steinsalzen. Ausgenommen sind allerdings Kleinmachnow und der nördliche Teil von Stahnsdorf sowie Gebiete des Hohen Flämings.

Nach den Kriterien der BFE wäre die Region auch deshalb geeignet, weil es hier keine vulkanischen Aktivitäten gibt. Darüberhinaus sind in diesem Gebiet keine tektonischen Störungen zu verzeichnen. Auch Bergbau – ein Ausschlusskriterium – gibt es hierzulande nicht. Allerdings scheint die Aussicht auf ein Atomendlager in so großer Nähe zu Berlin eher gering. Laut Karte wären jedoch weite Teile Brandenburgs durchaus geeignet. Darunter sind auch solche, die fast menschenleer sind, zum Beispiel in der Prignitz. Eine abschließende Entscheidung zum Thema Endlagerstätte fällt nicht vor 2031.

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