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Mäusebunker in Lichterfelde

Die Diskussion geht weiter

STEGLITZ.  Obwohl das ehemalige Tierversuchslabor in Lichterfelde hässlich, asbestverseucht und nicht mehr nutzbar ist, scheint sein Schicksal noch nicht besiegelt. Vor einiger Zeit hatte man entschieden, den Bau abzureißen. Doch der Termin für den Abriss in diesem Herbst wurde gerissen. Warum?

Für den Landeskonservator Christopher Rauhut steht fest, dass der kulturelle Wert über dem ökonomischen steht. Auch der Kultursenator Klaus ist für den Erhalt. 7000 Unterschriften wurden bis jetzt für den Erhalt gesammelt.  Und auch die Filmindustrie hat das „Atom U-Boot“ für sich entdeckt. Wenn auch eher in bescheidenem Maße.

Die Charité ist allerdings der Ansicht, dass man das Gebäude abreißen sollte, um dort einen Wissenschafts- und Gesundheitsstandort zu errichten, um den Standort Berlin weiter zu stärken. Daraus wird nun erst einmal nichts.

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