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Haussee als Naturbadestelle

Lösung zeichnet sich ab

GÜTERFELDE.  Wie es aussieht, zeichnet sich für die Stahnsdorfer Verwaltung eine Lösung für die Badestelle am Güterfelder Haussee ab. Um aus der rechtlichen Verantwortung zu kommen, in der jeder Betreiber einer Badestelle steht, wird, soweit dies in der Gemeindevertretung am 10.12.20 Zustimmung findet, beschlossen die Stege abzubauen. Außerdem wird man den Imbiss-Container entfernen und den „Strand“ begrünen. Bleiben können die Toiletten und die Bänke. Der Ortsbeirat Güterfelde hat dazu im Prinzip seine Zustimmung erteilt, soweit die Verwaltung den Rückbau der Stege ausreichend begründet.

Besonders die Stege stellen in der Tat eine Gefahr für die Badegäste dar. Manche springen von ihnen ins Wasser. Dabei können sie sich schwer verletzen, wenn sie unglücklich auf dem Grund des Sees landen. Das Flatterband, das im Sommer angebracht wurde, um die Stege abzusperren, war dabei kein Hindernis. Der Abbau dieser Anlagen wäre daher eine wichtige Maßnahme, um die Risiken zu verringern.

Dass man die Wiese am See begrünt und so die Sandstelle beseitigt, ist ebenfalls notwendig, um nicht den Anschein einer offiziellen Badestelle aufkommen zu lassen. Das wird aber wohl niemanden davon abhalten, dort im Sommer zu schwimmen. Nur dann eben in eigener Verantwortung und mit geringerem Risiko. Fraglich bleibt allerdings, ob man bis Sommer die notwendigen Ausschreibungen und Arbeiten abgeschlossen haben wird. Wenn nicht, dann flattern die rot-weißen Bänder auch noch 2021.

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