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Flüchtlinge in der Corona Krise

Arbeit mit Geflüchteten sehr eingeschränkt

REGION.   Das Begegnungscafé in Kleinmachnow war in der Vergangenheit eine Möglichkeit für Flüchtlinge, sich zu vernetzen und auf einen Plausch zu treffen. Dass, abgesehen von den Helfern, kaum noch Einheimische den Weg ins Café fanden, spielte keine große Rolle. Der Ort war eine Abwechslung vom tristen Leben im Heim. Doch wegen Corona ist die Einrichtung geschlossen. Besuche sind wegen Corona insgesamt eingeschränkt. Vermutlich wird das auch noch eine Weile so bleiben.

Auch gibt es nach Angaben von Mitarbeitern der WGT keinen preiswerten Wohnraum mehr für die circa 650 Flüchtlinge, die in TKS in drei Heimen untergebracht wurden, so dass die meisten wahrscheinlich deshalb noch auf Jahre in den Heimen bleiben werden. Dort sind die Verhältnisse oft schwierig. 

Schließlich sind auch Schulen wie der Ausbildungsverbund Teltow (AVT), die sich um Schulung und Integration bemüht haben, geschlossen, so dass zu befürchten ist, dass einige Schüler ihre bereits erworbenen Sprachkenntnisse wieder verlernen, wie Dozenten der Einrichtung befürchten. Wann es dort weitergeht, ist noch nicht absehbar. Es ist also keine einfach Zeit für die Flüchtlinge, die vor Jahren in der Region aufgenommen wurden.

Auf eine einfache Form, Solidarität zu zeigen, hat aber nun die Caritas aufmerksam gemacht. Entsprechend werden dort folgende Hinweise gegeben: „Eine einfache und wichtige Form des Engagements ist das Bekunden von Solidarität beispielsweise in den sozialen Medien, über Leserbriefe oder auf Bannern vor Unterkünften für geflüchtete Menschen. Zum einen hilft dieses Engagement, auf die vulnerable Lage der Geflüchteten in Unterkünften aufmerksam zu machen (oft enge Wohnverhältnisse, schlechte sanitäre Situation…). Zum anderen zeigt dies den Geflüchteten, dass sie nicht vergessen sind und in der aktuellen Situation nicht allein gelassen werden.“

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