Umfeld verwahrlost

Bürgermeister fordert Kreis auf, sich zu kümmern

STAHNSDORF.  Die Lage im Stahnsdorfer Heim für Geflüchtete ist schwierig. Für einige gibt es kaum berufliche Perspektiven. Aussicht auf eine Wohnung besteht wenig. Daher werden die Menschen dort wahrscheinlich noch viele Jahre leben müssen. Doch in was für einer Atmosphäre? Um die Gebäude des Heims herum sieht es schlimm aus. Autos ohne Kennzeichen stehen auf einem alten Parkplatz und Müll säumt das Gelände, welches im Gewerbegebiet der Gemeinde an der Ruhlsdorfer Straße liegt. Für das Heim selbst ist allerdings der Kreis Potsdam-Mittelmark zuständig.

Der Bürgermeister von Stahnsdorf, Bernd Albers fordert deshalb nun auch im Interesse der Heimbewohner die Kreisverwaltung auf, hier endlich Abhilfe zu schaffen. Konkret verlangt er, dass der Kreis dafür Sorge trägt, den Müll um das Heim zu beseitigen und den Zaun um das Heim, der seit langem beschädigt ist, wieder instand zu setzen.  Dieser soll die Heimbewohner ja auch schützen. Aber auch die Streletzki-Gruppe, der das Heim gehört, sei aufgefordert, tätig zu werden. Albers meinte: „Schon in Ihrem eigenen Interesse sollte die Green Park für ein attraktives Umfeld ihres Gewerbeparks sorgen.“

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