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Einzelhandelskonzept für Stahnsdorf

Doch es geht um Güterfelde

STAHNSDORF.  Vor einiger Zeit beschloss die Gemeinde Stahnsdorf, ein Verfahren zum Bau eines Vollversorgers in Güterfelde Höhe Kreuzung L40 einzuleiten. Dazu musste unter anderem die Landesplanung befragt werden. Doch die entschied nicht darüber, ob an diese Stelle ein Markt gebaut werden kann. Vielmehr spielte die Behörde den Ball zurück. Stahnsdorf solle erst einmal ein Einzelhandelskonzept aufstellen, bevor entschieden werden könne. Denn es müsse erst ein „gesamtgemeindliches Konzept zur Bestimmung der zentralen Versorgungsbereiche erarbeitet und durch die Gemeinde beschlossen werden“.

Darauf basierend könne dann ein Beschluss zum Bebauungsplan „Lebensmittelmarkt Güterfelde“ einschließlich einer Änderung des Flächennutzungsplans gefasst werden. Allerdings unter der Voraussetzung, dass der Standort in einem zentralen Versorgungsbereich liegt. Dass Güterfelde sich in einer zentralen Lage Stahnsdorfs befindet, wird sicher heftig in der Gemeindevertretung diskutiert werden. Denn die unmittelbare Nachbarschaft zur L40 reicht für eine solche Einordnung nicht aus.

Zwar wünschen sich die Güterfelder, die keine Einkaufsmöglichkeit im Ort haben, eine Geschäft. Ob dafür aber ein 1800 qm Markt entstehen kann, wird man erst erfahren, wenn das Konzept von der Landesplanung abschließend begutachtet wird.

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