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Anfrage zur sexuellen Früherziehung

"Selbsterkundung" spielt in Stahnsdorf kaum eine Rolle

STAHNSDORF.  Die AfD-Fraktion hat die Stahnsdorfer Verwaltung gefragt, wie man sich in der Gemeinde zu sexualpädagogischen Früherziehung verhält. In der Antwort führt die Verwaltung aus, dass in Stahnsdorf sechs Bildungsbereiche wie zum Beispiel Sprache, Musik oder Naturwissenschaften in den Kitas betrachtet werden. Dabei spiele auch das Thema Gesundheit eine gewisse Rolle.

Das Kommunale Netzwerk (KomNetQuaKi) vermittele dabei über das „Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung e.V.“ Materialien an alle Mitarbeiter. Weiter heißt es: „Für die Kinder aller Altersgruppen sind altersentsprechende, vielfältige Materialien zum Körperbewusstsein, zu Grenzziehungen oder zu Fragen von Kindern rund um die Themen Liebe, Kinderkriegen, Sexualität vorhanden. Im Übrigen setzt man auf Teambesprechungen und Weiterbildung. Auch Rückzugsmöglichkeiten sind in den Einrichtungen für die Kinder vorhanden, die wichtig für die Entwicklung unserer Kinder sind und dazu gehört nur im geringen Maße die Selbsterkundung des eigenen Körpers.“ Am 6. Januar hätten sich im Übrigen alle Kita-Leitungen des Ortes mit dem Thema “Nähe und Distanz” auseinandergesetzt.

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