Bienenfleißige Verwaltung

Ein Kommentar

Eine Verwaltung ist entweder bürokratisch oder dilettantisch!  So der Soziologe Max Weber. Das hört sich griffig an. Und ist doch falsch. Um einmal eine Vorstellung von der Verwaltung zu bekommen, wollen wir einmal Projekte im Bereich Hoch- und Tiefbau auflisten, die die Verwaltung Stahnsdorf in dem letzten Jahr auf den Weg gebracht oder abgeschlossen hat. Da ist zunächst die Kita Dahlienweg. Dann die Grundschule Mühlenstraße. Weiter das Projekt Nahwärme. Die Feuerwehr Stahnsdorf bekommt ein neues Gebäude. Kita Mäusenest wird gebaut. Die Turnhalle in der Mühlenstraße. Der Säulengang der Zille-Grundschule. Schließlich noch das Sportlerheim in Güterfelde. Und damit ist die Liste noch gar nicht abgeschlossen. Denn dazu gibt es noch Straßenbauprojekte sowie die Arbeiten im Bereich Spielplatz- und Parkgestaltung.

Mal abgesehen von der Frage, wie Stahnsdorf die Kredite abbezahlen will, die nötig sind, um dieser Vorhaben umzusetzen, ist es schon beeindruckend, wie die Stahnsdorfer Verwaltung all das gestemmt hat. Denn diese Projekte müssen nicht nur vorbereitet, sondern auch in den Ausschüssen vorgestellt werden. Auch das kostet Zeit und Mühe. Man darf also durchaus der Meinung sein, dass Fachbereichsleiter Frank Piper, Tiefbau, und Kämmerer Andreas Günther, Hochbau, und ihre wenigen Mitarbeiter Großes leisten. Da kommt mir jedenfalls die Sentenz von Romain Rolland in den Sinn: „Ein Held ist jemand, der tut, was er kann. Die anderen tun es nicht.“

Christian Kümpel

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