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Feuerwehrdepot ohne Keller und Eisspeicherheizung

Knappe Mehrheit entscheidet

STAHNSDORF.   Nachdem der Wehrführer der Gemeinde, Steffi Pietzner, in der letzten Gemeindevertretersitzung deutlich gemacht hat, dass die Feuerwehr eine Unterkellerung der neuen Wache zur Unterbringung von Verwaltungsmitarbeitern kritisch sieht und eine Eisspeicherheizung für entbehrlich hält, zumal sich ehrenamtliche Mitarbeiter der Feuerwehr nicht ständig in dem Gebäude aufhalten, kam eine äußerst knappe Mehrheit von 13 zu 12 für die Streichung der beiden Positionen zustande. Das spart dem Kämmerer über eine Million Euro.

Gleichwohl ist die Gemeinde weiterhin auf der Suche nach weiteren Einsparmöglichkeiten. Immerhin klafft aktuell eine Lücke von fast zwei Millionen Euro im Haushalt. Dies ist den vielen Bauprojekten wie Lindenhof-Schule, Kitaneubauten und Feuerwehr geschuldet. Es liegt aber nach Angaben der Kämmerei auch daran, dass die Baupreise immer weiter explodieren. Für einen Kostenschub sorgt auch der gemeinsame Bauhof TKS, an dem auch die Gemeinde Stahnsdorf gegen den Widerstand des Bürgermeister Bernd Albers beteiligt wurde. Hierzu sollen nun die Verbandsmitglieder Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf aus ihren Haushalten die nötigen Mittel beschaffen.

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