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Ist der Weg für REWE frei?

Gemeindevertretung soll Einzelhandelskonzept beschließen

STAHNSDORF.  Die Gemeindevertretung Stahnsdorf hatte die Verwaltung beauftragt, ein Einzelhandelskonzept zur Ausweisung zentraler Versorgungsbereiche in der Gemeinde Stahnsdorf erarbeiten zu lassen. Hintergrund war, dass man erfahren wollte, ob ein großer REWE-Markt in Güterfelder genehmigungsfähig ist, zumal große Märkte nur in Mittelzentren gebaut werden. Stahnsdorf ist kein solches Zentrum, allerdings ist die Gemeinde metropolennah.

Die Stellungnahme der Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg zum Entwurf des Konzeptes war vielleicht auch deshalb positiv. Nun könnte der Endbericht des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes für die Gemeinde Stahnsdorf beschlossen werden, und zwar in der nächsten Gemeindevertretersitzung Mitte Dezember.

Dieser sieht insgesamt drei zentrale Versorgungsbereiche in Stahnsdorf vor: die Wannseestraße rund um den Busbahnhof, den zukünftigen S-Bahnhof und seine Umgebung sowie besagtes Areal in Güterfelde im Eingangsbereich des Ortsteils in unmittelbarer Nähe der L 40.

Weil das Einzelhandelskonzept mit den darin benannten zentralen Versorgungsbereichen die Grundlage zur Steuerung der Ansiedlung großflächigen Einzelhandels im Gebiet der Gemeinde Stahnsdorf bildet, wäre im Falle der Annahme der Beschlussfassung der Weg frei für den schon länger geplanten Rewe-Markt in Güterfelde, der voraussichtlich eine Fläche von circa 1800 qm hätte. Man kann davon ausgehen, dass ein Markt dieser Größe nicht nur Güterfelde mit Lebensmitteln versorgen würde.

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