Erstes Treffen Pro Stahnsdorf

Bürgerinitiative ist S-Bahn kritisch

STAHNSDORF.   Am Freitag vor Pfingsten traf sich zum ersten Mal die BI Pro Stahnsdorf. Mit dabei: die Initiative „Schützt die Buschwiesen“ aus Teltow. Wie Bernd Kuhnert aus Stahnsdorf während der Veranstaltung erklärte, seien in der Öffentlichkeit fast ausschließlich Befürworter vertreten. Man war sich daher einig, dass es notwendig sei, die Bürger auch über die negativen Folgen einer S-Bahn nach Stahnsdorf aufzuklären.

Carola Fußwinkel aus Teltow erklärte, dass zum Beispiel die Buschwiesen ein einmaliges Biotop seien. Eine S-Bahntrasse über das Feld werde die abwechslungsreiche Landschaft zerschneiden und zerstören. In Stahnsdorf befürchte man dagegen Verkehrsprobleme rund um die zukünftigen Bahnhöfe in der Teltower Iserstraße und in Stahnsdorf an der Sputendorfer Straße. Besonders kritisch ist man, allerdings bei der Bebauung. Wohnplätze für 3000 Menschen zu schaffen, um die S-Bahn zu bekommen, sei nicht logisch.

Bei aller Kritik lege man aber Wert darauf, die Argumente der anderen zu hören, erklärte Silvia Riedel. Das Ziel sei es eben auch, die Diskussion durch Beiträge zu beleben und in dem zukünftigen S-Bahn Ausschuss, die Bedenken der BI vortragen zu können.  Riedel merkte dazu auch an, dass eine Arbeitsgruppe sinnvoller gewesen wäre als ein Ausschuss. Denn im Ausschuss würden nur wieder die üblichen politischen Kräfte agieren. Bürger würden dagegen weniger gehört. Das nächste Treffen ist für Anfang Juli geplant.

Bild: Pixabay

 

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