Hallervorden kommentiert die Karl-May-Diskussion

Lockerheit wird empfohlen

REGION. Die Darstellung von Indianern bei Karl May steht in der Kritik, obwohl May Indianer im Gegensatz zu den Weißen oft sehr positiv dargestellt hat. Jüngst wurde nun sogar ein Kinderbuch mit dem Titel „der junge Häuptling Winnetou aus dem Verkehr gezogen, weil es für Unwohlsein bei einigen Lesern gesorgt habe. Dieter Hallervorden, der Betreiber des Steglitzer Schlossparktheaters, hat anlässlich einer Pressekonferenz Scherze über die aktuelle Diskussion gemacht und Kritik an der Identitätspolitik geübt.

„Ich glaube, wir leben in einer Art von Empfindsamkeitskult, bei dem uns andere Leute vorschreiben wollen, mit welchem Slalom wir angebliche Fettnäpfchen in Zukunft zu umrunden haben“, sagte der 86-Jährige. „Ich nehme es als Bevormundung.“ Weiter meinte er, man könne nur jedem empfehlen, das Thema nicht ernst zu nehmen und sich „köstlich darüber zu amüsieren“.

PM/Kü

Bild: Pixabay

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