Kita Dahlienweg kommt

Nicht alle Anwohner sind einverstanden

STAHNSDORF.  Die Baustraße führt bereits durchs Gelände. Die Zaunechsen sind in Sicherheit gebracht worden. Nun fehlt nur noch die Baugenehmigung. Man rechnet im Rathaus jeden Tag damit. Im Anschluss werden dann die Bauleistungen ausgeschrieben. Es kann also noch ein wenig dauern, bis tatsächlich gebaut wird. Aber die Kita Dahlienweg wird kommen. Doch nun machen diejenigen auf Facebook und in der Presse mobil, die sich durch den Bau der Kita in ihrer Ruhe gestört sehen. Sie monieren die Größe der Kita, sprechen über die zu erwartenden Verkehre und befürchten Verkehrschaos. Allerdings kommen diese Einwände sehr spät. Zu spät, um noch etwas zu ändern. Denn die Beschlüsse zum Bau wurden in der Gemeindevertretung vor langer Zeit getroffen, und zwar in öffentlichen Sitzungen. Das Paket wird nun nicht mehr aufgeschnürt.

Unstrittig ist aber auch bei den Gegnern des Projekts, dass man Kita-Plätze braucht. Überhaupt gibt es in der Frage der Kitabebauung viel Konsens. Auch die örtliche FDP unterstützt das Projekt. Der Ortsvorsitzende der FDP, Hans-Jürgen Klein, meint allerdings, dass es in Zukunft schwierig sein könnte, Personal zu finden. Bereits jetzt ist die Personaldecke sehr dünn. Er schlägt deshalb vor, dass man in Stahnsdorf Wohnraum schafft, der zum Beispiel für Mitarbeiter der Gemeinde reserviert wird. Denn wenn man mit anderen Kommunen im Wettbewerb um Personal stehe, müsse man sich schon etwas einfallen lassen.

Und dann wäre noch zu diskutieren, ob man es bei dem Namen Kita Dahlienweg belässt. Immerhin wäre das ein sehr prosaischer Name im Vergleich zu den üblichen Bezeichnungen für Kitas. In Stahnsdorf zum Beispiel nennt man Kitas Mäuseburg, Spatzennest oder Buddelfink. Vielleicht wird die Gemeinde da noch einmal nachbessern. Wie wäre als Name beispielsweise Häschenhaus?

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