Sowjet-Besatzer in Stahnsdorf

Historiker beleuchtet lokale Militärtätigkeit im „Kalten Krieg“

STAHNSDORF.  Heimatvereins-Mitglied Dr. Hans-Joachim Koch widmet sich in seinem 2021 erschienenen Buch der Sowjetarmee in Stahnsdorf. Der Historiker berichtet in seinem aktuellen Buch „Die Sowjetarmee und die Deutschen 1945-1994“ über eine Zeit, in der Stahnsdorf Militärstützpunkt für verschiedene sowjetische Einheiten war. Nach dem Abzug, so ist vielen Stahnsdorfern noch erinnerlich, befanden sich die ehemaligen Kasernen, die von den Besatzern genutzt wurden, in einem desolaten Zustand. Heute erinnert nur noch das Ehrenmal in Güterfelde an diese Zeit.

Ein halbes Jahr Recherche benötigte Koch für sein Werk, nutzte dafür unter anderem aufschlussreiche und frei zugängliche Internetquellen aus CIA-Beständen. Nicht zuletzt belegen diese die umfangreiche Spionagetätigkeit, die in der Zeit des „Kalten Krieges“ auf Stahnsdorfer Terrain durch alle Mächte durchgeführt wurde.

Ein persönlich gewidmetes Exemplar übergab der Autor Anfang Juli zur weiteren Nutzung an die Gemeindebibliothek. Stellvertretend nahm Bürgermeister Bernd Albers dieses bei einem gemeinsamen Gesprächstermin entgegen. Das gedruckte Werk in Erstauflage ist darüber hinaus zum Preis von 10, -Euro beim Stahnsdorfer Heimatverein erhältlich. Demnächst soll es auch in einigen regionalen Buchhandlungen verfügbar sein.

PM

BILD: links Bürgermeister Bernd Albers, rechts Dr. Hans-Joachim Koch ( Foto Gemeinde Stahnsdorf)

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