„CDU-Förderskandal?“

Wenn aus Abgeordneten ‚Strippenzieher‘ werden

BERLIN.    Nach Angaben des Tagesspiegels steht die Berliner CDU wegen mutmaßlicher Vetternwirtschaft und der Umgehung der Landeshaushaltsordnung durch Druckausübung auf Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson in der Kritik. Geleakte Chats zwischen dem CDU-Abgeordneten Christian Goiny, der für Steglitz-Zehlendorf im Abgeordnetenhaus sitzt, und der Senatorin belegen die Förderung von Projekten zur Antisemitismus-Prävention, die zuvor abgelehnt wurden, darunter 390.000 Euro für einen Verein mit Verbindungen in Goinys Parteikreis. Der Bericht des Tagesspiegels ordnet das Geschehen als schweren Fall von politischem Filz ein, wobei die Hauptverantwortung bei der CDU-Fraktion gesehen wird.

Bild: Filz  (Foto Pixabay)

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