Stromausfall durch Anschlag

Tausende sitzen in der Kälte

STEGLITZ-ZEHLENDORF.    Ein großflächiger Stromausfall beeinträchtigt seit Samstagmorgen den Südwesten Berlins, darunter Zehlendorf, Nikolassee, Wannsee und Lichterfelde. Ursache ist ein Brand an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal in der Nähe des Heizkraftwerks Lichterfelde, der mehrere Hauptstromkabel zerstörte. 

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sowie die Berliner Polizei haben bestätigt, dass es sich um einen politisch motivierten Anschlag handelte, der offenbar von Linksextremisten verübt wurde. Die verantwortliche Vulkangruppe trat schon mehrfach mit ähnlichen Anschlägen in Erscheinung. Den Behörden ist es bis jetzt nicht gelungen, die Täter dingfest zu machen. Diese behaupten in ihrem Bekennerschreiben, es hätte in erster Linie „Reiche“ treffen wollen.

Die Stromnetz Berlin GmbH arbeitet intensiv an einer provisorischen Lösung, um die Versorgung wiederherzustellen. Aufgrund der erheblichen Schäden und der aufwendigen Tiefbauarbeiten wird eine vollständige Wiederherstellung für alle Kunden voraussichtlich erst bis Donnerstag (8. Januar 2026) erwartet. In der Zwischenzeit wurden Notunterkünfte eingerichtet, um die betroffenen Anwohner zu unterstützen. Für Unternehmen verlieren aufgrund des Stromausfalls Millionen. Für Kinder heißt es: Die Schule bleiben geschlossen. 

PM

Bild: Symbolbild   (Foto Pixabay)

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