STAHNSDORF / TELTOW / KLEINMACHNOW. In der Region wird eine sofortige Wiederbelebung des Gemeinsamen Regionalausschusses (ARA) der drei Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf gefordert. Nach einer langen Phase des Stillstands, die unter anderem durch die Bürgermeisterwahlen in der Region und die anschließenden politischen Umstrukturierungen begründet wurde, wird nun im Jahr 2026 auf eine schnelle Konstituierung des Gremiums gedrängt. Dabei zeigt sich über Parteigrenzen hinweg, dass sich die Gemeindevertreter und die Stadtverordneten sich zunehmend fragen, warum die ARA nicht zustande kommt.
Vertreter aus SPD und FDP warnen, dass das anhaltende Brachliegen des Ausschusses zu einem massiven Reformstau bei entscheidenden Infrastrukturprojekten führt. Wichtige regionale Themen wie die Verlängerung der S-Bahn nach Stahnsdorf, der Ausbau und die Verkehrsplanung rund um die Iserstraße sowie die dringende Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) müssten endlich sachlich und kommunenübergreifend diskutiert werden. Jedes weitere Zögern gehe zulasten der Bürger in der gesamten TKS-Region.
Besonderen Handlungsbedarf sieht die AfD-Stahnsdorf, die auch den Vorsitz führt. Sie fordert die Verwaltung der Gemeinde Stahnsdorf dringend auf, die Initiative zu ergreifen und das Gespräch mit den Verwaltungen der Stadt Teltow und der Gemeinde Kleinmachnow zu suchen.
„Wir können es uns nicht leisten, wertvolle Zeit verstreichen zu lassen, während die Infrastruktur unserer Region an ihre Grenzen stößt“, heißt es aus der AfD. Man habe Verständnis dafür gehabt, dass wegen der Bürgermeisterwahlen 2025 nichts passiert ist. Doch die neuen Bürgermeister haben sich jetzt eingearbeitet. Die Stahnsdorfer Verwaltung müsse jetzt aktiv auf die Nachbarkommunen zugehen, um die organisatorischen Hürden aus dem Weg zu räumen und sicherzustellen, dass dieser wichtige Ausschuss zeitnah seine Arbeit aufnehmen kann.
PM/Kü
Bild: Symbolbild (Foto Pixabay)