STAHNSDORF. Die AfD-Fraktion hat in Stahnsdorf eine Anfrage zu externen Bildungsträgern an Schulen gestellt, um Transparenz und Jugendschutz zu gewährleisten, insbesondere nach Vorfällen in Sachsen.
An einer dortigen Oberschule fand für eine neunte Klasse eine Projektwoche zum Thema „Mut“ und aktuellen politischen Themen statt. Organisiert und durchgeführt wurde der Workshop von zwei externen Projektleitern der Jugendorganisation „Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken“. Finanziell gefördert wurde das Projekt mit 2.500 Euro durch die Amadeu Antonio Stiftung.
Den 14- bis 15-jährigen Schülern wurde Bildmaterial mit deutlichen sexuellen Handlungen präsentiert. Medienberichten und Ermittlungen zufolge handelte es sich konkret um das Erotik-Magazin „Queer Sex“, welches unter anderem explizite Nahaufnahmen von männlichen Geschlechtsteilen zeigte.
Die Stahnsdorfer Lindenhof-Schule betonte in ihrer Antwort, dass durch enge Elternarbeit, pädagogische Auswahl und Anwesenheit von Lehrkräften hohe Standards gelten, die einen Vorfall wie in Sachsen laut Einschätzung verhindern. Ein systemisches Versagen ist unter den aktuellen Bedingungen an den Grundschulen in Stahnsdorf als äußerst gering einzustufen.
Aus Sicht der AfD ist gegenübern Kindern beim Thema Sexualität besondere Vorsicht geboten. Fetische seien in keinem Fall geeignete Themen für die Schule. Drastische Bilder, die offensichtlich pornographisch sind, haben nach Ansicht der AfD im Klassenzimmer nicht zu suchen.
PM/Kü
Bild: Symbolbild (Foto Pixabay)