ZEHLENDORF. Die John-F.-Kennedy-Schule (JFKS) in Berlin-Zehlendorf steht heute mehr denn je im Spannungsfeld zwischen ihrem glanzvollen historischen Erbe und den nüchternen Herausforderungen der Berliner Bildungspolitik. Derzeit dominieren Schlagzeilen über den Sanierungsstau die Debatte um die bilinguale Gemeinschaftsschule. Während Eltern und Lehrkräfte auf eine zügige Modernisierung dringen, halten sich konkrete Informationen aus dem Senat bedeckt.
Die Geschichte der JFKS ist untrennbar mit der Ära des Kalten Krieges und der besonderen Rolle der USA in West-Berlin verbunden.
Heute besuchen über 1.600 Schüler die JFKS. Während sie historisch als „Brücke über den Atlantik“ gilt, muss sie politisch nun die Brücke in eine moderne, sanierte Zukunft schlagen.
PM/Kü
Bild: JFK-Schule von oben (Foto Wikipedia/Klemm)