TELTOW. Ein politisches Fest ganz ohne Wahlkampfstände, Flyer und feste Redezeiten? Dass das hervorragend funktioniert, bewies das diesjährige Sommerfest der FDP in Teltow. Rund 50 Gäste – darunter Parteimitglieder, lokale Akteure und viele direkte Nachbarn – kamen zu einem entspannten Beisammensein zusammen. Gastfreundlicher Schauplatz des Abends war das Autohaus von Detlef Kolbe, der seine Räumlichkeiten für das Event geöffnet hatte.
Das Besondere an diesem Abend war der bewusste Verzicht auf die übliche politische Agenda. FDP-Vertreter Mirko Schlossarczyk brachte den Grundgedanken des Treffens auf den Punkt: Man wolle einfach wieder einmal ganz ungezwungen mit den Nachbarn ins Gespräch kommen. „Denn Gespräche verbinden“, betonte Schlossarczyk mit Blick auf das muntere Stimmengewirr in der Runde. Ziel sei es nicht gewesen, Stimmen zu fangen, sondern zuzuhören und die Gemeinschaft vor Ort zu stärken.
Bei frisch gezapftem Bier und Rostbratwurst vom Grill mischten sich die Parteifreunde unter die Anwohner. Auch prominenter Besuch aus der lokalen Politik ließ nicht lange auf sich warten: Teltows Bürgermeister André Freymuth nutzte die Gelegenheit für einen Austausch in lockerer Runde. Aus den Gesprächen des Abends wurde deutlich, dass Freymuth in seinem Amt angekommen ist – parteiübergreifend war zu hören, dass er sich in den vergangenen Monaten gut eingearbeitet hat.
Nur das Wetter spielte nicht ganz mit und schickte immer wieder ein paar Regentropfen herab. Der guten Stimmung tat das jedoch absolut keinen Abbruch. Unter dem schützenden Dach des Autohauses rückten die Gäste einfach etwas enger zusammen.
Das Fazit des Abends fiel durchweg positiv aus: Wenn die Stimmung an der Basis so stabil und herzlich ist wie bei diesem Treffen in Teltow, muss sich die FDP um ihre Verwurzelung in der Region wahrlich keine Sorgen machen.
Kü
Bild: Plakat FDP (Foto Kü)