REGION. Ein Mann, ein Pub und ein bewegtes Leben voller Exzesse: Das Kammertheater begeistert die Region mit seiner neuen Produktion „Jeffrey Bernard fühlt sich nicht“. Die bittersüße Komödie aus der Feder von Keith Waterhouse entpuppt sich als echter Publikumsmagnet.
Das Stück basiert auf dem realen Leben des berüchtigten britischen Journalisten Jeffrey Bernard. Dieser hielt über Jahrzehnte seine Alkohol-, Spiel- und Liebessucht in einer wöchentlichen Kolumne im Magazin The Spectator fest. Das Theaterstück setzt an einem skurrilen Tiefpunkt an: Bernard wacht mitten in der Nacht auf und stellt fest, dass er versehentlich in seiner Londoner Stammkneipe in Soho eingeschlossen wurde.
Während er auf die Öffnung am Morgen wartet, bedient er sich selbst am Tresen. Er lässt – flankiert von den Schauspielern des Ensembles in rasanten Nebenrollen – sein chaotisches Leben Revue passieren. Von gestörten Buchmachern über vier gescheiterte Ehen bis hin zu legendären Kneipen-Anekdoten entfaltet sich ein ungeschönter, roher und hochgradig humorvoller Abend. Der spürbare Verzicht auf den moralischen Zeigefinger macht die Inszenierung zu einem besonderen Erlebnis.
Alle Spielorte und Termine in der Übersicht
Wer die lauen Sommerabende im Juli in Stahnsdorf verpasst hat, bekommt im September an verschiedenen Spielstätten in der Region neue Gelegenheiten, das Stück zu sehen:
Tickets und Altersfreigabe: Die Inszenierung ist für Zuschauer ab 16 Jahren empfohlen. Karten sowie aktuelle Informationen zu eventuellen witterungsbedingten Änderungen im Vorverkauf sind direkt über die Homepage des Kammertheaters Kleinmachnow oder an den bekannten regionalen Vorverkaufsstellen erhältlich.
PM
Bild: Symbolbild (Foto Pixabay)