Historischer Triumph in der Mark

RSV Eintracht Stahnsdorf feiert Aufstieg in die Regionalliga Nordost

STAHNSDORF.    Der RSV Eintracht 1949 hat das Fußball-Märchen perfekt gemacht. Nach einer überragenden Saison in der NOFV-Oberliga Süd ist der Verein aus Potsdam-Mittelmark erstmals in seiner Geschichte in die Regionalliga Nordost aufgestiegen. Als Meister der Süd-Staffel 2025/26 krönt das Team von Trainer Patrick Hinze die jahrelange, kontinuierliche Arbeit.

Wo wird gespielt?

In der kommenden Regionalliga-Saison 2026/27 wird der RSV Eintracht seine Heimspiele nicht in Stahnsdorf austragen. Ein Umzug in das Stadion von Viktoria Berlin (Stadion Lichterfelde) oder andere Berliner Spielstätten ist eine logische Konsequenz, um die Lizenzbedingungen zu erfüllen.

Was war der Grund für den Aufstieg?

Der Aufstieg ist kein Zufallsprodukt, sondern das Resultat einer bemerkenswerten sportlichen Entwicklung, die den Club von der Verbandsliga über die Oberliga (seit 2020) bis in die Regionalliga führte. Die Gründe für den Erfolg 2026 sind vielschichtig:

  • Mentale Stärke & Kaderbreite: Trainer Patrick Hinze formte eine Mannschaft, die besonders in entscheidenden Momenten voll da war, wie beim 2:1-Sieg gegen Sandersdorf, der den letzten Schub Richtung Meisterschaft gab.
  • Stabilität in der Defensive & Effizienz: Mit über 50 Punkten an der Tabellenspitze zeigte der RSV eine extrem konstante Leistung, oft getragen von einer stabilen Abwehr und den Treffern von Schlüsselspielern.
  • Kontinuität & Entwicklung: Die enge Verzahnung des Vereins, der „Ready for More“-Kampagne und der intensiven Arbeit im Trainerteam ermöglichte es, die Lizenzauflagen für die Regionalliga zu erfüllen.
  • Starke Jugendarbeit & lokale Bindung: Der Verein setzt auf eine Kombination aus erfahrenen Kräften und jungen Talenten aus der Region.

Der Verein hat sich nach dem verpassten Aufstieg in den Vorjahren gesteigert und beweist nun, dass auch ein kleinerer Verein aus Brandenburg in der 4. Liga bestehen kann. Die Zuschauer dürfen sich auf hochklassigen Fußball gegen Teams wie Lok Leipzig freuen. Allerdings in Berlin.

PM

Bild: Symbolbild   (Foto Pixabay)

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