REGION. Bei der letzten Sitzung des Vereins Pro S-Bahn im März erklärte der Vorsitzende, Thomas Ehrich, den letzten Planungsstand. Im Rahmen von i2030 seien demnach in den letzten Monaten entscheidende Hürden genommen worden:
Vorplanung abgeschlossen: Die technischen Voruntersuchungen für die rund 4,4 Kilometer lange Neubaustrecke von Teltow-Stadt nach Stahnsdorf sind fertig. Dabei wurden verschiedene Trassenverläufe geprüft.
Die Vorzugsvariante steht: Der Lenkungskreis hat sich auf eine Linienführung festgelegt. Die S-Bahn wird die Iserstraße kreuzen, wobei die Straße dann zur Sackgasse für Autos wird, und am neuen Endbahnhof Stahnsdorf Sputendorfer Straße enden. Ein Zwischenhalt bei der Iserstraße ist fest eingeplant, allerdings auf Stahnsdorfer Grund.
Finanzierung der nächsten Phase: Berlin und Brandenburg haben die Gelder für die sogenannte Entwurfs- und Genehmigungsplanung zugesagt. Das ist der nächste große Schritt, bei dem die Pläne so detailliert ausgearbeitet werden, dass sie beim Eisenbahn-Bundesamt zur Genehmigung eingereicht werden können.
Ausblick: Auch wenn die Bagger noch nicht rollen, ist das Projekt aus dem Stadium einer bloßen „Idee“ herausgewachsen. Als nächstes stehen Umweltverträglichkeitsprüfungen und die exakte Vermessung der Grundstücke an.
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.