STAHNSDORF. In der Lindenstraße schlägt das Herz der Stahnsdorfer Seniorenarbeit. Gestern stellten Frau Rothe und Frau Melz, die Seniorenbetreuer der Gemeinde, die beeindruckende Bilanz und die kommenden Herausforderungen der dortigen Seniorenbegegnungsstätte anlässlich des Treffens des Sozialausschusses vor. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im vergangenen Jahr nutzten rund 4.700 Besucher die vielfältigen Angebote der Einrichtung.
Ehrenamt als tragende Säule
Ohne die tatkräftige Unterstützung freiwilliger Helfer wäre dieser Erfolg allerdings undenkbar. Frau Rothe und Frau Melz betonten ausdrücklich, dass der Betrieb ohne die zahlreichen Ehrenamtler nicht zu stemmen wäre. Sie sind das Fundament, auf dem die Gemeinschaft in der Lindenstraße ruht – ob bei der Organisation von Kursen, Ausflügen oder dem einfachen Beisammensein.
Wachsende Aufgaben bei begrenztem Raum
Bei insgesamt etwa 5.000 Senioren in Stahnsdorf wird deutlich, wie wichtig diese Anlaufstelle ist. Doch der Bedarf wird weiter steigen: Die demografische Entwicklung lässt keinen Zweifel daran, dass künftig noch mehr Menschen auf diese Angebote angewiesen sein werden. Aktuell reicht der Platz in der Lindenstraße gerade noch aus, um das Programm zu bewältigen. Doch die Verantwortlichen und Beteiligten sind sich einig: Ein „Weiter so“ wird auf Dauer nicht funktionieren. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden und die Qualität der Begegnungen zu sichern, müssen zeitnah bauliche oder konzeptionelle Änderungen herbeigeführt werden.
Kü
Bild: Eingangsbereich Seniorenbegegnungsstätte (Foto Kü)