STAHNSDORF. Eine Schülerin aus Stahnsdorf kämpft nach einem schweren Gewaltverbrechen um ihre schulische Zukunft. Die junge Frau wurde im August 2022 Opfer einer Vergewaltigung durch einen türkisch-stämmigen Uber-Fahrer. Trotz schwerer Traumatisierung und laufender Therapien trat sie zum Abitur an, verfehlte den Abschluss jedoch knapp. So die B.Z. in ihrer gestrigen Ausgabe.
Während die Eltern der Schulleitung und dem Brandenburger Bildungsministerium (MBJS) mangelnde Empathie und Unterstützung vorwerfen, beruft sich die Behörde darauf, alle rechtlichen Spielräume ausgeschöpft zu haben. Details dazu verweigert das Ministerium unter Verweis auf den Datenschutz – obwohl die Eltern die Behörde offiziell von der Schweigepflicht entbunden haben. Die Familie hofft nun auf eine gerichtliche Entscheidung im Juni.
PM/Kü
Bild: Symbolbild (Foto Pixabay)